Unser Feldmarschall Fedor von Bock hat am heutigen Tag die zweite Schlacht von Charkow siegreich zu Ende gekämpft. Mal wieder eine gewaltige Panzerschlacht an der Ostfront. Es standen sich hier 1942 über 760,000 russische Kriegsknechte mit 1500 Panzerfahrzeugen und 920 Flugzeugen und 350,000 deutsche Recken und Hilfstruppen mit 500 Panzern und Sturmgeschützen und 590 Fliegern gegenüber. Als sich nach etwas mehr als zwei Wochen der Staub lichtete, hatten die Russen 240,000 Gefangene und 1200 Panzer verloren. Die sonstigen Verluste werden auch recht hoch angegeben. Das Panzergrenadiere sollte bei unser kleinen Siegesfeier nicht fehlen. Unser Fußvolk hat schließlich in der zweiten Schlacht von Charkow einmal mehr tapfer an der Seite unserer Panzerkampfwagen gefochten... https://www.youtube.com/watch?v=gjU9T1YMx2c „Heiß war der Tag und dunkel die Nacht, und die Heimat so weit. Zehn Tage schon in tobender Schlacht, und zum Rasten blieb keine Zeit. Tage und Nächte stand nie der Motor, wir stürmten und schlugen und kämpften uns vor, mit den Panzerkameraden treu vereint, immer die Ersten am Feind. Panzergrenadiere, vorwärts, zum Siege voran! Panzergrenadiere, vorwärts, wir greifen an! Wie einst in Polen und in Flandern und im heißen Wüstensand, wird jeder Feind gestellt, bis die letzte Festung fällt, und im Sturm drauf und dran überrannt. Von Panzergrenadieren, Panzergrenadieren überrannt. Russische Kälte, Regen und Eis halten uns nicht mehr auf. Brennt auch die Sonne erbarmungslos heiß, ja, das nehmen wir gerne in Kauf. Es türmen die Russen in kopfloser Flucht, vernichtend geschlagen mit eiserner Wucht, mit den Panzerkameraden treu vereint, jagen wir rastlos den Feind. Panzergrenadiere, vorwärts, zum Siege voran! Panzergrenadiere, vorwärts, wir greifen an! Wie einst in Polen und in Flandern und im heißen Wüstensand, wird jeder Feind gestellt, bis die letzte Festung fällt, und im Sturm drauf und dran überrannt. Von Panzergrenadieren, Panzergrenadieren überrannt. Treu sein, mein Mädel, das merke dir, einmal kehren wir heim. Denke an deinen Panzergrenadier, denn du darfst ja stolz auf ihn sein. Warten und kämpfen ist nicht immer leicht, doch anders wird niemals ein Ziel erreicht, mit den Panzerkameraden treu vereint, immer die Ersten am Feind. Panzergrenadiere, vorwärts, zum Siege voran! Panzergrenadiere, vorwärts, wir greifen an! Wie einst in Polen und in Flandern und im heißen Wüstensand, wird jeder Feind gestellt, bis die letzte Festung fällt, und im Sturm drauf und dran überrannt. Von Panzergrenadieren, Panzergrenadieren überrannt.“ In unserem Schlachtbericht ringt unser Feldmarschall von Bock mit dem richtigen Schlachtplan für seinen Gegenangriff, wobei ihm der Autobahnbauer etwas unter die Arme greifen muß. So lesen wir es zumindest bei unserem Panzergeschichtsschreiber Selle im Schlachtbericht „Die Frühjahrsschlacht von Charkow“: http://doi.org/10.5169/seals-25881 „Am 14. Mai nahm der Feind seine Angriffe südlich Charkow mit nachhaltiger Wucht von neuem auf. Seinem Vorstoß über die Bahnlinie westlich Bereka hinaus konnte das VIII. Armeekorps kaum mehr als schwache Sicherungen entgegensetzen, deren Panzerabwehrausstattung durch die ernsten Materialverluste in den Vortagen sehr gering geworden war. Im Räume nördlich Charkow hatten die Russen stärkere Kräfte zusammengezogen, die vermutlich in südlicher und westlicher Richtung angreifen sollten. Gegen ihre unzusammenhängende Kampfführung zwischen Donez und Charkow Bach setzte das LI. Armeekorps mit zusammengefaßten Kräften einen Angriff westlich der Babka nach N an, der gegen schwerstes Artilleriefeuer bis auf die Höhen ostwärts Nepokrytaja vorgetragen wurde. Die Besatzungen der eingeschlossenen Dörfer Ternovaja und Murom schlugen in tapferster Gegenwehr alle Angriffe ab. Das verloren gegangene Grafovka wurde wieder genommen. Im Einsatz auf russischer Seite mußten mindestens 20 Schützendivisionen, 5 Kavalleriedivisionen und 11 Panzerbrigaden angenommen werden. Angesichts der sich immer kritischer zuspitzenden Lage entschloß sich die Heeresgruppe, die Planung Fredericus I in abgewandelter Form aufzunehmen und dazu am 17. Mai die Armeegruppe von Kleist aus dem Räume westlich Sslaviansk nach Nordwesten auf Isjum antreten zu lassen. Der gleichzeitige Ansatz einer Angriffsgruppe von Norden war am 17. Mai noch nicht möglich, da die ursprünglich hierfür vorgesehenen Panzerverbände (III. und XXIII. Panzerdivision) noch in die Abwehrkämpfe im Räume Woltschansk, soweit sie offensiv geführt wurden, verwickelt waren. Voraussetzung für die VI. Armee mußte bleiben, mit VIII. Armeekorps südlich Charkow mit äußerster Zähigkeit unter Anklammerung an jeden, auch den kleinsten Geländeabschnitt die Ausweitung des russischen Durchbruches nach Norden zu verhindern. Im Norden mußte der Feind mit den Kräften des LI. Armeekorps über den Donez zurückgeworfen werden. Das IV. Fliegerkorps hatte durch ununterbrochenen Einsatz seiner Fliegerkampfkräfte insbesondere die über den Orjel nach Westen strebenden Feindverbände zu zerschlagen. Bevor der Angriffsbefehl für den 17. Mai an die Truppe herausging, kam es zu einer ernsten Führungskrise im Stabe der Heeresgruppe Süd. Generalfeldmarschall von Bock, schwer mit einem Entschluß ringend, glaubte, den Befehl „Fredericus“ nicht verantworten zu können. Er befürchtete ein Steckenbleiben des Angriffs auf halbem Wege, das die gewisse Niederlage zur Folge gehabt hätte. Deshalb meinte er, sich gegen den dringenden Rat seiner Umgebung, insonderheit des Chefs des Generalstabes, General der Infanterie von Sodenstern, für eine bescheidenere Lösung entscheiden zu müssen. Diese sah den Ansatz der Angriffsgruppe nicht in der tiefen feindlichen Flanke am Donez, sondern etwa in der Gegend westlich Losowaja mit Stoßrichtung auf Merefa vor, führte also nicht zu einer Entscheidung, sondern beschränkte sich auf das Ziel, den Großangriff des Feindes durch Abschneiden und Vernichtung seiner im Räume Krasnograd kämpfenden Divisionen zum Stillstand zu bringen und anschließend durch allgemeinen Angriff in ostwärtiger Richtung den russischen Brückenkopf allmählich einzuengen oder gar zu beseitigen. Die Gegensätze zwischen Feldmarschall von Bock und seinem Generalstab führten zu zahlreichen Ferngesprächen mit der Operationsabteilung im OKH, deren Chef mit dem Generalstab der Heeresgruppe darin übereinstimmte, daß alles versucht werden müsse, um Feldmarschall von Bock für die entscheidende Fredericus-Lösung (Sslaviansk - Isjum) zu gewinnen. Dies gelang indessen nicht. Nach erregter Auseinandersetzungen mit seinem Chef, befahl der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe dem OKH zu melden, daß er den Angriff von Losowaja her ansetzen werde. In dieser kritischen Lage griff Hitler in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Heeres persönlich ein und befahl fernmündlich die Durchführung der Angriffsoperation Fredericus. Das Schicksal einer großen Schlacht war einige entscheidungsschwere Stunden lang dem inneren Ringen um einen Führungsentschluß ausgeliefert gewesen, bis schließlich gewissenhaftes Wägen der der Heeresgruppe übergeordneten Führung sich für die wagemutige, kühne Lösung und mit ihr für den ursprünglichen Entschluß entschied...“

7Upvotes
thumb_upthumb_downchat_bubble

More from Karoline von Guenderrode

repeat
166 views
lock

NSFW

Race and Religion

166 views · May 28th

Den Erstflug unserer Messerschmitt 109 feiern wir Deutschen heute. Dank diesem sehr gelungenen Jäger konnten unsere Fliegerasse im Sechsjährigen Krieg so richtig abstauben und werden wohl für immer an der Spitze der Fliegerasse stehen. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, daß jemand die 352 Abschüsse von unserem Erich Hartmann noch einmal übertreffen wird. Geschaffen wurde unsere Me 109 von unserem großen Flugzeugentwickler Willy Messerschmitt und im Laufe des Krieges mauserte sich die Maschine. Von 680 Pferdestärke zu 2000 und von zwei Maschinengewehren zu zwei 13mm-Geschütz und einer 30mm-Kanone. Für die meisten feindlichen Jäger und Bomber reichte das. Eine Ausnahme bildeten aber die großem Bomber der Amerikaner und Engländer, die vielfach beschädigt das weite suchen konnten. Niemand ist vollkommen. Die Feuertaufe unserer Me 109 fand schon 1937 in Spanien statt und bewährte sich auf allen Kriegsschauplätzen des Sechsjährigen Krieges. Um die 33,000 Stück wurden im Sechsjährigen Krieg gebaut. So. Das Lied „Flieger sind Sieger“ gibt es jetzt noch: https://www.youtube.com/watch?v=4XTepsN2bBM „Wir jagen durch die Lüfte Wie Wotans wildes Heer, Wir schau'n in Wolkenklüfte Und brausen über's Meer. Hoch tragen uns die Schwingen Wohl über Berg und Tal, Wenn die Propeller singen Im ersten Morgenstrahl. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Uns kümmert kein Gewitter, Uns schert nicht Tag und Nacht, Wir sind des Reiches Ritter Und halten treue Wacht. Es singen die Propeller Ein stolzes, starkes Lied, Sie singen hell und heller Vom Sieg, der mit uns zieht. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Und starten unsere Ketten* Zum Flug nach Engeland, Kein Wunder soll es retten, Frisch dran mit Herz und Hand. Nach England woll'n wir fliegen, Glück ab, mein Kamerad, Bis sie am Boden liegen Und Deutschland Frieden hat. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit.“ Mit unserem Fliegergeneral Adolf Galland stürzt sich die Karo nun im Panzerfliegerbuch „Die Ersten und die Letzten“ mit unserer Me 109 in die Luftkämpfe der ersten Tage des Westfeldzuges von 1940: „Als ich am Morgen des 12. Mai mit einem Rottenflieger die Front überflog, standen unsere Truppen schon tief in Holland und Belgien. Wir schirmten in diesen ersten Tagen des Westfeldzuges mit dem VIII. Fliegerkorps den deutschen Einbruch bei Maastricht ab. Ich war als Ia des Geschwaders derartig mit Stabsarbeiten, Erkundungsaufträgen, Verlegungen und Besprechungen überlastet, dass ich mir die Einsätze regelrecht zusammenstehlen musste. Was für die anderen der tägliche Dienst war, konnte ich nur mit List und Tücke schaffen. So kam ich am 12. Mai 1940 zu meinem ersten Abschuss - am dritten Tage des Westfeldzuges. Man sagt wohl nicht zu unrecht, dass der erste Abschuss eines Jagdfliegers für seine ganze zukünftige Laufbahn bestimmend sein kann. Mancher, dem durch unglückliche Umstände oder Pech der erste Sieg über einen Gegner im Luftkampf lange Zeit versagt bleibt, bekommt dadurch Hemmungen oder Komplexe, die er vielleicht sein ganzes Leben lang nicht verliert. Ich hatte Glück. Mein erster Abschuss war kinderleicht. Von den Engländern bekamen wir damals noch nicht viel zu sehen. Nur selten begegnete man einzelnen Blenheim-Bombern. Die Belgier flogen in der Hauptsache veraltete Hurricanes, mit denen auch erfahrenere Flieger als sie nicht viel gegen unsere neuen Me 109 E hätten ausrichten können. Wir waren ihnen an Geschwindigkeit, Steigfähigkeit, Bewaffnung und auch vor allem an fliegerischer Erfahrung und Ausbildung weit überlegen. Es war daher durchaus keine Heldentat, als mein Rottenflieger und ich uns etwa 10 Kilometer westlich von Lüttich aus einer Höhe von rund 3600 Meter auf eine Staffel von acht belgischen Hurricanes stürzten, die 1000 Meter unter uns vorbeizogen. Was zu tun war, hatten wir unzählige Male geübt. Die Hurricanes hatten uns noch nicht bemerkt. Ich verspürte weder Aufregung noch Jagdfieber. „Wehr dich doch!“ dachte ich, als ich einen von den acht im Visier hatte und ihm immer näher auf den Pelz rückte, ohne dass er etwas davon ahnte. „Eigentlich müsste man ihm ein Zeichen geben!“ Aber das wäre wohl noch dümmer gewesen als meine merkwürdigen Gedanken in diesem Augenblick. So gab ich den ersten Feuerstoß aus einer Entfernung ab, aus der ich aufgrund der Lage eigentlich noch nicht hätte schießen dürfen. Die Garbe lag im Ziel. Der arme Teufel hatte endlich gemerkt, worum es ging. Er machte eine nicht sonderlich geschickte Abwehrbewegung, bei der er auch noch von dem Feuer meines Begleiters gefasst wurde. Die anderen sieben Hurricanes trafen keine Anstalten, ihrem bedrängten Kameraden zu Hilfe zu kommen, sondern zerstoben in alle Winde. Nach einem weiteren Angriff trudelte mein Gegner steuerlos in Spiralen ab. Flächenteile flogen davon. Hier war jeder weitere Schuss Munitionsverschwendung. Ich nahm mir sofort eine andere der versprengten Hurricanes vor. Sie versuchte im Sturz zu entkommen, doch ich saß bald in einer Entfernung von etwa 100 Metern hinter ihr. Über die Fläche ging der Belgier durch ein Wolkenloch. Aber ich verlor ihn nicht und griff nochmals aus nächster Entfernung an. Er bäumte sich kurz auf und stürzte dann aus einer Höhe von nur 500 Metern fast senkrecht zu Boden. Am Nachmittag des gleichen Tages schoss ich bei einem Patrouillenflug aus einem Verband von fünf Hurricanes in der Nähe von Tirlemont meinen dritten Gegner ab. Das war alles mit der größten Selbstverständlichkeit vor sich gegangen. Nichts Besonderes war dabei. Ich hatte keinen Rausch empfunden und war über meinen Erfolg nicht einmal sonderlich glücklich. Das kam erst viel später, als wir es mit härteren Gegnern zu tun bekamen, als jeder Luftkampf die Frage ,,Du oder ich“ unerbittlich zu entscheiden hatte. An diesem Tag hatte ich beinahe so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Und die Glückwünsche der Vorgesetzten und Kameraden schmeckten mir nicht recht. Ich hatte Glück gehabt, Glück und eine vorzügliche Waffe. Beides braucht auch der fähigste Jäger zum Erfolg. Zwei Tage später, am 14. Mai, kapitulierte die holländische Armee. Die belgische hielt sich noch vierzehn Tage länger. Die aus dem Ersten Weltkrieg als außerordentlich harte Brocken bekannten belgischen Festungen wurden mit nachhaltiger Unterstützung der Luftwaffe und besonders der Stukas, meistens durch Einsatz von Fallschirmjägern und Luftlandetruppen, in wenigen Tagen gestürmt. Die Einnahme des Forts Eben Emael wurde zu einem Aufsehen erregenden Schulbeispiel des Operierens der jungen deutschen Fallschirmtruppe. Von den originellen Ideen, mit denen sie kämpfte, mag ein anderer Einsatz einen Begriff geben, für den unser Geschwader Jagdschutz flog. Der Raum, in dem die Fallschirmjäger abgesetzt werden sollten, lag tief in Belgien und ließ sich mit dem deutschen Operationsplan, soweit er uns bekannt war, nicht in Einklang bringen. Was dann aus den Transportern herausfiel und an Fallschirmen zur Erde niedersegelte, waren - Puppen. Da sich aber beim Landen dieser Puppeninvasion ein komplizierter Mechanismus in Bewegung setzte, der allerlei Gefechtslärm täuschend imitierte, fielen die Belgier auf diese Täuschung herein und warfen in den Absprungraum erhebliche Kräfte, deren Abwesenheit an wichtiger Stelle den angreifenden Deutschen von Vorteil war...“

17 views · May 28th
repeat
162 views
lock

NSFW

Race and Religion

162 views · May 28th

More from Karoline von Guenderrode

repeat
166 views
lock

NSFW

Race and Religion

166 views · May 28th

Den Erstflug unserer Messerschmitt 109 feiern wir Deutschen heute. Dank diesem sehr gelungenen Jäger konnten unsere Fliegerasse im Sechsjährigen Krieg so richtig abstauben und werden wohl für immer an der Spitze der Fliegerasse stehen. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, daß jemand die 352 Abschüsse von unserem Erich Hartmann noch einmal übertreffen wird. Geschaffen wurde unsere Me 109 von unserem großen Flugzeugentwickler Willy Messerschmitt und im Laufe des Krieges mauserte sich die Maschine. Von 680 Pferdestärke zu 2000 und von zwei Maschinengewehren zu zwei 13mm-Geschütz und einer 30mm-Kanone. Für die meisten feindlichen Jäger und Bomber reichte das. Eine Ausnahme bildeten aber die großem Bomber der Amerikaner und Engländer, die vielfach beschädigt das weite suchen konnten. Niemand ist vollkommen. Die Feuertaufe unserer Me 109 fand schon 1937 in Spanien statt und bewährte sich auf allen Kriegsschauplätzen des Sechsjährigen Krieges. Um die 33,000 Stück wurden im Sechsjährigen Krieg gebaut. So. Das Lied „Flieger sind Sieger“ gibt es jetzt noch: https://www.youtube.com/watch?v=4XTepsN2bBM „Wir jagen durch die Lüfte Wie Wotans wildes Heer, Wir schau'n in Wolkenklüfte Und brausen über's Meer. Hoch tragen uns die Schwingen Wohl über Berg und Tal, Wenn die Propeller singen Im ersten Morgenstrahl. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Uns kümmert kein Gewitter, Uns schert nicht Tag und Nacht, Wir sind des Reiches Ritter Und halten treue Wacht. Es singen die Propeller Ein stolzes, starkes Lied, Sie singen hell und heller Vom Sieg, der mit uns zieht. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Und starten unsere Ketten* Zum Flug nach Engeland, Kein Wunder soll es retten, Frisch dran mit Herz und Hand. Nach England woll'n wir fliegen, Glück ab, mein Kamerad, Bis sie am Boden liegen Und Deutschland Frieden hat. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit.“ Mit unserem Fliegergeneral Adolf Galland stürzt sich die Karo nun im Panzerfliegerbuch „Die Ersten und die Letzten“ mit unserer Me 109 in die Luftkämpfe der ersten Tage des Westfeldzuges von 1940: „Als ich am Morgen des 12. Mai mit einem Rottenflieger die Front überflog, standen unsere Truppen schon tief in Holland und Belgien. Wir schirmten in diesen ersten Tagen des Westfeldzuges mit dem VIII. Fliegerkorps den deutschen Einbruch bei Maastricht ab. Ich war als Ia des Geschwaders derartig mit Stabsarbeiten, Erkundungsaufträgen, Verlegungen und Besprechungen überlastet, dass ich mir die Einsätze regelrecht zusammenstehlen musste. Was für die anderen der tägliche Dienst war, konnte ich nur mit List und Tücke schaffen. So kam ich am 12. Mai 1940 zu meinem ersten Abschuss - am dritten Tage des Westfeldzuges. Man sagt wohl nicht zu unrecht, dass der erste Abschuss eines Jagdfliegers für seine ganze zukünftige Laufbahn bestimmend sein kann. Mancher, dem durch unglückliche Umstände oder Pech der erste Sieg über einen Gegner im Luftkampf lange Zeit versagt bleibt, bekommt dadurch Hemmungen oder Komplexe, die er vielleicht sein ganzes Leben lang nicht verliert. Ich hatte Glück. Mein erster Abschuss war kinderleicht. Von den Engländern bekamen wir damals noch nicht viel zu sehen. Nur selten begegnete man einzelnen Blenheim-Bombern. Die Belgier flogen in der Hauptsache veraltete Hurricanes, mit denen auch erfahrenere Flieger als sie nicht viel gegen unsere neuen Me 109 E hätten ausrichten können. Wir waren ihnen an Geschwindigkeit, Steigfähigkeit, Bewaffnung und auch vor allem an fliegerischer Erfahrung und Ausbildung weit überlegen. Es war daher durchaus keine Heldentat, als mein Rottenflieger und ich uns etwa 10 Kilometer westlich von Lüttich aus einer Höhe von rund 3600 Meter auf eine Staffel von acht belgischen Hurricanes stürzten, die 1000 Meter unter uns vorbeizogen. Was zu tun war, hatten wir unzählige Male geübt. Die Hurricanes hatten uns noch nicht bemerkt. Ich verspürte weder Aufregung noch Jagdfieber. „Wehr dich doch!“ dachte ich, als ich einen von den acht im Visier hatte und ihm immer näher auf den Pelz rückte, ohne dass er etwas davon ahnte. „Eigentlich müsste man ihm ein Zeichen geben!“ Aber das wäre wohl noch dümmer gewesen als meine merkwürdigen Gedanken in diesem Augenblick. So gab ich den ersten Feuerstoß aus einer Entfernung ab, aus der ich aufgrund der Lage eigentlich noch nicht hätte schießen dürfen. Die Garbe lag im Ziel. Der arme Teufel hatte endlich gemerkt, worum es ging. Er machte eine nicht sonderlich geschickte Abwehrbewegung, bei der er auch noch von dem Feuer meines Begleiters gefasst wurde. Die anderen sieben Hurricanes trafen keine Anstalten, ihrem bedrängten Kameraden zu Hilfe zu kommen, sondern zerstoben in alle Winde. Nach einem weiteren Angriff trudelte mein Gegner steuerlos in Spiralen ab. Flächenteile flogen davon. Hier war jeder weitere Schuss Munitionsverschwendung. Ich nahm mir sofort eine andere der versprengten Hurricanes vor. Sie versuchte im Sturz zu entkommen, doch ich saß bald in einer Entfernung von etwa 100 Metern hinter ihr. Über die Fläche ging der Belgier durch ein Wolkenloch. Aber ich verlor ihn nicht und griff nochmals aus nächster Entfernung an. Er bäumte sich kurz auf und stürzte dann aus einer Höhe von nur 500 Metern fast senkrecht zu Boden. Am Nachmittag des gleichen Tages schoss ich bei einem Patrouillenflug aus einem Verband von fünf Hurricanes in der Nähe von Tirlemont meinen dritten Gegner ab. Das war alles mit der größten Selbstverständlichkeit vor sich gegangen. Nichts Besonderes war dabei. Ich hatte keinen Rausch empfunden und war über meinen Erfolg nicht einmal sonderlich glücklich. Das kam erst viel später, als wir es mit härteren Gegnern zu tun bekamen, als jeder Luftkampf die Frage ,,Du oder ich“ unerbittlich zu entscheiden hatte. An diesem Tag hatte ich beinahe so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Und die Glückwünsche der Vorgesetzten und Kameraden schmeckten mir nicht recht. Ich hatte Glück gehabt, Glück und eine vorzügliche Waffe. Beides braucht auch der fähigste Jäger zum Erfolg. Zwei Tage später, am 14. Mai, kapitulierte die holländische Armee. Die belgische hielt sich noch vierzehn Tage länger. Die aus dem Ersten Weltkrieg als außerordentlich harte Brocken bekannten belgischen Festungen wurden mit nachhaltiger Unterstützung der Luftwaffe und besonders der Stukas, meistens durch Einsatz von Fallschirmjägern und Luftlandetruppen, in wenigen Tagen gestürmt. Die Einnahme des Forts Eben Emael wurde zu einem Aufsehen erregenden Schulbeispiel des Operierens der jungen deutschen Fallschirmtruppe. Von den originellen Ideen, mit denen sie kämpfte, mag ein anderer Einsatz einen Begriff geben, für den unser Geschwader Jagdschutz flog. Der Raum, in dem die Fallschirmjäger abgesetzt werden sollten, lag tief in Belgien und ließ sich mit dem deutschen Operationsplan, soweit er uns bekannt war, nicht in Einklang bringen. Was dann aus den Transportern herausfiel und an Fallschirmen zur Erde niedersegelte, waren - Puppen. Da sich aber beim Landen dieser Puppeninvasion ein komplizierter Mechanismus in Bewegung setzte, der allerlei Gefechtslärm täuschend imitierte, fielen die Belgier auf diese Täuschung herein und warfen in den Absprungraum erhebliche Kräfte, deren Abwesenheit an wichtiger Stelle den angreifenden Deutschen von Vorteil war...“

17 views · May 28th
repeat
162 views
lock

NSFW

Race and Religion

162 views · May 28th