Den Erstflug unserer Messerschmitt 109 feiern wir Deutschen heute. Dank diesem sehr gelungenen Jäger konnten unsere Fliegerasse im Sechsjährigen Krieg so richtig abstauben und werden wohl für immer an der Spitze der Fliegerasse stehen. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, daß jemand die 352 Abschüsse von unserem Erich Hartmann noch einmal übertreffen wird. Geschaffen wurde unsere Me 109 von unserem großen Flugzeugentwickler Willy Messerschmitt und im Laufe des Krieges mauserte sich die Maschine. Von 680 Pferdestärke zu 2000 und von zwei Maschinengewehren zu zwei 13mm-Geschütz und einer 30mm-Kanone. Für die meisten feindlichen Jäger und Bomber reichte das. Eine Ausnahme bildeten aber die großem Bomber der Amerikaner und Engländer, die vielfach beschädigt das weite suchen konnten. Niemand ist vollkommen. Die Feuertaufe unserer Me 109 fand schon 1937 in Spanien statt und bewährte sich auf allen Kriegsschauplätzen des Sechsjährigen Krieges. Um die 33,000 Stück wurden im Sechsjährigen Krieg gebaut. So. Das Lied „Flieger sind Sieger“ gibt es jetzt noch: https://www.youtube.com/watch?v=4XTepsN2bBM „Wir jagen durch die Lüfte Wie Wotans wildes Heer, Wir schau'n in Wolkenklüfte Und brausen über's Meer. Hoch tragen uns die Schwingen Wohl über Berg und Tal, Wenn die Propeller singen Im ersten Morgenstrahl. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Uns kümmert kein Gewitter, Uns schert nicht Tag und Nacht, Wir sind des Reiches Ritter Und halten treue Wacht. Es singen die Propeller Ein stolzes, starkes Lied, Sie singen hell und heller Vom Sieg, der mit uns zieht. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Und starten unsere Ketten* Zum Flug nach Engeland, Kein Wunder soll es retten, Frisch dran mit Herz und Hand. Nach England woll'n wir fliegen, Glück ab, mein Kamerad, Bis sie am Boden liegen Und Deutschland Frieden hat. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit.“ Mit unserem Fliegergeneral Adolf Galland stürzt sich die Karo nun im Panzerfliegerbuch „Die Ersten und die Letzten“ mit unserer Me 109 in die Luftkämpfe der ersten Tage des Westfeldzuges von 1940: „Als ich am Morgen des 12. Mai mit einem Rottenflieger die Front überflog, standen unsere Truppen schon tief in Holland und Belgien. Wir schirmten in diesen ersten Tagen des Westfeldzuges mit dem VIII. Fliegerkorps den deutschen Einbruch bei Maastricht ab. Ich war als Ia des Geschwaders derartig mit Stabsarbeiten, Erkundungsaufträgen, Verlegungen und Besprechungen überlastet, dass ich mir die Einsätze regelrecht zusammenstehlen musste. Was für die anderen der tägliche Dienst war, konnte ich nur mit List und Tücke schaffen. So kam ich am 12. Mai 1940 zu meinem ersten Abschuss - am dritten Tage des Westfeldzuges. Man sagt wohl nicht zu unrecht, dass der erste Abschuss eines Jagdfliegers für seine ganze zukünftige Laufbahn bestimmend sein kann. Mancher, dem durch unglückliche Umstände oder Pech der erste Sieg über einen Gegner im Luftkampf lange Zeit versagt bleibt, bekommt dadurch Hemmungen oder Komplexe, die er vielleicht sein ganzes Leben lang nicht verliert. Ich hatte Glück. Mein erster Abschuss war kinderleicht. Von den Engländern bekamen wir damals noch nicht viel zu sehen. Nur selten begegnete man einzelnen Blenheim-Bombern. Die Belgier flogen in der Hauptsache veraltete Hurricanes, mit denen auch erfahrenere Flieger als sie nicht viel gegen unsere neuen Me 109 E hätten ausrichten können. Wir waren ihnen an Geschwindigkeit, Steigfähigkeit, Bewaffnung und auch vor allem an fliegerischer Erfahrung und Ausbildung weit überlegen. Es war daher durchaus keine Heldentat, als mein Rottenflieger und ich uns etwa 10 Kilometer westlich von Lüttich aus einer Höhe von rund 3600 Meter auf eine Staffel von acht belgischen Hurricanes stürzten, die 1000 Meter unter uns vorbeizogen. Was zu tun war, hatten wir unzählige Male geübt. Die Hurricanes hatten uns noch nicht bemerkt. Ich verspürte weder Aufregung noch Jagdfieber. „Wehr dich doch!“ dachte ich, als ich einen von den acht im Visier hatte und ihm immer näher auf den Pelz rückte, ohne dass er etwas davon ahnte. „Eigentlich müsste man ihm ein Zeichen geben!“ Aber das wäre wohl noch dümmer gewesen als meine merkwürdigen Gedanken in diesem Augenblick. So gab ich den ersten Feuerstoß aus einer Entfernung ab, aus der ich aufgrund der Lage eigentlich noch nicht hätte schießen dürfen. Die Garbe lag im Ziel. Der arme Teufel hatte endlich gemerkt, worum es ging. Er machte eine nicht sonderlich geschickte Abwehrbewegung, bei der er auch noch von dem Feuer meines Begleiters gefasst wurde. Die anderen sieben Hurricanes trafen keine Anstalten, ihrem bedrängten Kameraden zu Hilfe zu kommen, sondern zerstoben in alle Winde. Nach einem weiteren Angriff trudelte mein Gegner steuerlos in Spiralen ab. Flächenteile flogen davon. Hier war jeder weitere Schuss Munitionsverschwendung. Ich nahm mir sofort eine andere der versprengten Hurricanes vor. Sie versuchte im Sturz zu entkommen, doch ich saß bald in einer Entfernung von etwa 100 Metern hinter ihr. Über die Fläche ging der Belgier durch ein Wolkenloch. Aber ich verlor ihn nicht und griff nochmals aus nächster Entfernung an. Er bäumte sich kurz auf und stürzte dann aus einer Höhe von nur 500 Metern fast senkrecht zu Boden. Am Nachmittag des gleichen Tages schoss ich bei einem Patrouillenflug aus einem Verband von fünf Hurricanes in der Nähe von Tirlemont meinen dritten Gegner ab. Das war alles mit der größten Selbstverständlichkeit vor sich gegangen. Nichts Besonderes war dabei. Ich hatte keinen Rausch empfunden und war über meinen Erfolg nicht einmal sonderlich glücklich. Das kam erst viel später, als wir es mit härteren Gegnern zu tun bekamen, als jeder Luftkampf die Frage ,,Du oder ich“ unerbittlich zu entscheiden hatte. An diesem Tag hatte ich beinahe so etwas wie ein schlechtes Gewissen. Und die Glückwünsche der Vorgesetzten und Kameraden schmeckten mir nicht recht. Ich hatte Glück gehabt, Glück und eine vorzügliche Waffe. Beides braucht auch der fähigste Jäger zum Erfolg. Zwei Tage später, am 14. Mai, kapitulierte die holländische Armee. Die belgische hielt sich noch vierzehn Tage länger. Die aus dem Ersten Weltkrieg als außerordentlich harte Brocken bekannten belgischen Festungen wurden mit nachhaltiger Unterstützung der Luftwaffe und besonders der Stukas, meistens durch Einsatz von Fallschirmjägern und Luftlandetruppen, in wenigen Tagen gestürmt. Die Einnahme des Forts Eben Emael wurde zu einem Aufsehen erregenden Schulbeispiel des Operierens der jungen deutschen Fallschirmtruppe. Von den originellen Ideen, mit denen sie kämpfte, mag ein anderer Einsatz einen Begriff geben, für den unser Geschwader Jagdschutz flog. Der Raum, in dem die Fallschirmjäger abgesetzt werden sollten, lag tief in Belgien und ließ sich mit dem deutschen Operationsplan, soweit er uns bekannt war, nicht in Einklang bringen. Was dann aus den Transportern herausfiel und an Fallschirmen zur Erde niedersegelte, waren - Puppen. Da sich aber beim Landen dieser Puppeninvasion ein komplizierter Mechanismus in Bewegung setzte, der allerlei Gefechtslärm täuschend imitierte, fielen die Belgier auf diese Täuschung herein und warfen in den Absprungraum erhebliche Kräfte, deren Abwesenheit an wichtiger Stelle den angreifenden Deutschen von Vorteil war...“

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Achtung Panzer! Die Ritter der Panzernuß Mit meinen „Rittern der Panzernuß“ nehme ich die VS-amerikanischen „Indianer Johannes“ Filme aufs Korn, in denen der Stephan Spielzwerg uns Deutsche nach sagenhaften Gegenständen wie dem Heiligen Gral suchen läßt, damit uns der Indianer Johannes diese vor der Nase wegschnappen kann. https://www.youtube.com/watch?v=BKWxFHBWHxI Warum wir Deutschen dies aber tun, sagt uns der Stephan Spielzwerg nicht, außer natürlich um Böses zu tun. Da man diesen Trumpf aber nicht immer ziehen kann, habe ich mir einen Grund überlegt, warum wir Deutschen nach dem Heiligen Gral suchen könnten - und auch einen gefunden. Ein Grund allerdings, der dazu führt, daß es der Indianer Johannes mit meinen fünf Panzerschildmaiden zu tun bekommt. Was hoffentlich zu einer recht unterhaltsamen Verfolgungs- und Schnitzeljagd führen wird... Die Möglichkeit, auf diese Weise meine Panzerdichtungen mit der Gralssage zu verbinden, nehme ich natürlich gerne an (und auch die Bundesmade wird ihr Fett wegbekommen). Meine Gralsritter sind übrigens eine Mischung aus den „Rittern der Kokosnuß“ https://www.youtube.com/watch?v=hLYg_hnidWI der englischen Ulknudeln von Bergige Pythonschlange und dem dem Filmepos Excalibur. https://www.youtube.com/watch?v=K1MuvvS_xSw Ersteres erlaubt es mir außerdem meinen Panzerschildmaiden zukünftig ein ebenso schnuckliges wie kampfstarkes Maskottchen zur Seite zu stellen... Zu finden ist das Stück unter: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/die-ritter-der-panzernuc39f-kc3b6nigstiger-vor-el-alamein-und-die-konferenz-von-kairo.pdf Die altdeutsche Fassung: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2019/09/die-ritter-der-panzernuc39f-kc3b6nigstiger-vor-el-alamein-und-die-konferenz-von-kairo-altdeutsch.pdf
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Mit unserem Oberleutnant Otto Carius hat heute einer unserer größten deutschen Panzerhelden des Sechsjährigen Krieges Geburtstag. Sage und schreibe 150 feindliche Panzer hat er mit seinem Tigerpanzer und unserem Jagdtiger abgeschossen und dafür das Ritterkreuz mit Eichenlaub erhalten. In Zweibrücken wurde er 1922 geboren. Seine kriegerische Laufbahn begann er 1940 noch beim Fußvolk, meldete sich aber noch während der Ausbildung zur Panzerwaffe und so konnte er bereits 1941 Panzerfahren. Seinen Tigerpanzer hat er 1943 bekommen und mußte 1945 auf unseren Jagdtiger umsatteln. Das Panzerbuch „Tiger im Schlamm“ von unserem Otto Carius ist mir eine große Inspiration bei meinen Panzerdichtungen (und in der Tat bilde ich die Schlachterlebnisse meiner Schildmaiden ein wenig den Erzählungen von unserem Panzerotto nach). Ein kleiner Auszug daraus. Unser Held erlebt in Rußland seine Feuertaufe im Beutepanzer 38(t): „Wir durchbrachen die Grenzstellungen südwestlich Kalwarya, und als wir am Abend Lach 120 Kilometer Fahrt Olita erreicht hatten, fühlten wir uns schon fast als alte Krieger. Dennoch waren wir froh, als Halt gemacht wurde; denn tagsüber auf dem Marsch waren alle Sinne doch äußerst angespannt gewesen. Die Waffen hatten wir schußbereit gehalten, jeder Mann war auf seinem Platz. Ich als Ladeschütze hatte den miserabelsten Posten erwischt. Sehen konnte ich überhaupt nichts, und auch niemals die Nase an die frische Luft stecken. In unserem Kasten war es bei der sengenden Hitze kaum auszuhalten. Jedes auftauchende Gehöft hatte neue Aufregung verursacht und mußte vorsichtig angefahren werden, aber kein einziges war besetzt. Begierig wartete ich jedesmal auf die Schilderung des Kommandanten. Ich fand es furchtbar aufregend, als er von den ersten gefallenen Russen berichtete, die er gesehen hatte. Zwischen Hoffen und Bangen erwarteten wir die erste Feindberührung. Es sollte nicht dazu kommen: Da wir nicht bei der Vorausabteilung waren, mußten wir erst mit dem Einsatz rechnen, wenn der Vormarsch stockte. So hatten wir ohne Zwischenfälle unser erstes Tagesziel erreicht, den Flugplatz von Olita. Glücklich schälten wir uns aus den völlig verstaubten Klamotten und waren froh, endlich Wasser zu finden, um uns gründlich säubern zu können. „So nach Dienstplan habe ich mir den Krieg nicht vorgestellt“, meinte unser Richtschütze, dessen Reinigungsdrang nicht zu bremsen war. „Gemütlicher Krieg hier“, prustete unser Kommandant, Unteroffizier Dehler, als er mit seinem Kopf bei seiner endlosen Waschprozedur einmal wieder aus dem Eimer herauskam. Er war im vergangenen Jahr schon in Frankreich dabei gewesen, und daran hatte ich den ganzen Tag mit Zuversicht denken müssen, als ich gespannt, aber etwas ängstlich, meinen ersten Einsatz mitfuhr. Die Waffen mußten wir buchstäblich aus dem Sand ausgraben und im Ernstfall hätte kein MG geschossen. Wir brachten alles wieder auf Hochglanz und freuten uns auf die Abendverpflegung. „Haben sie ganz schön zur Sau gemacht hier, die Kameraden von der anderen Feldpostnummer“, sagte unser Funker, der beim Waffenreinigen immer wieder zum Waldrand hinüber sah, wo die russischen Flugzeuge beim ersten Zuschlagen unserer Luftwaffe noch auf der Erde erwischt worden waren. Wir hatten unsere Klamotten ausgezogen und fühlten uns pudelwohl. Ich mußte unwillkürlich an die Albumbildchen denken, die wir vor Jahren aus Zigarettenpackungen leidenschaftlich gesammelt hatten: „Biwak im Feindesland“. Da schwirrte es plötzlich um unsere Köpfe. „Verdammte Schweinerei!“ schimpfte unser Kommandant, der neben mir im Dreck lag. Er meinte nicht den Feuerüberfall, sondern mein Ungeschick: Ich lag auf seiner Kommißbrotstulle. So unromantisch erlebten wir unsere Feuertaufe. Die Russen steckten noch im Wald um den Flugplatz, hatten sich nach dem ersten Schrecken dieses Tages wieder gefangen und begannen, auf uns zu ballern. Ehe wir recht kapiert hatten, was gespielt wurde, waren wir wieder in den Panzern. Und dann fuhren wir in unser erstes Nachtgefecht, als ob wir seit Jahr und Tag nichts anderes getan hätten. Ich wunderte mich selbst, wie ruhig wir alle wurden, als wir wußten, daß es jetzt ernst war...“ Das Panzerlied „Schwarz ist unser Panzer“ hat sich die Karo für unseren Otto Carius ausgesucht: https://www.youtube.com/watch?v=UPtJwaqk3II „Schwarz ist unser Panzer Froh das junge Herz Stählern unsere Waffen Sind aus deutschem Erz Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein Und fahrn wir dann in Stellung Geht der Kampf dann los Rufen wir Hurra Hurra Zum Gegenstoß Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein Und ist der Kampf zu Ende Ist der Krieg dann aus Kehren deutsche Panzermänner Siegreich nach Haus Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein“ Die Karo hat unserem Otto Carius übrigens in ihrer Panzerdichtung „Amerikanische Kostümhelden gegen deutsche Panzerkampfwagen“ einen kleinen Auftritt eingebaut, wo dieser einem ganz besonders gefährlichen amerikanischen Kostümheld gegenübertritt: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/achtung-panzer-amerikanische-kostc3bcmhelden-gegen-deutsche-panzerkampfwagen.pdf „[Um die Mittagszeit in einer Kleinstadt in der Normandie. Der Panzerotto kommt mit seinen Panzerbesatzung aus der Panzerkantine, unserem Lieblingsitaliener „Il Principe“ und wollen in die Panzerschlacht zurückkehren. Jedoch steht an ihrem Tigerpanzer ein Nudist, der sich mit blauer Farbe angemalt hat, unentwegt mit seinem Finger den Tigerpanzer pikt und dazu vor sich hin murmelt. Nach dem der Panzerotto und seine Leute die Sache eine Weile beobachtet haben, spricht der Panzerotto den wunderlichen Fremdling an...] Otto Carius: Sie da! [Doktor Mann-Hatten wendet sich um] Ja, sie! Der Tigerpanzer kommt unmittelbar aus der Panzerreinigung und ist frisch gewachst. Also hören sie auf, die Panzerkatze mit ihren Händchen zu begrabschen, sonst setzt es etwas! Doktor Mann-Hatten [tippt den Tigerpanzer erneut mit dem Finger an und murmelt dann etwas ratlos vor sich hin]: Ich verstehe das nicht. Normalerweise kann ich mit meinen bloßen Gedanken Atomexplosionen auslösen und ganze Planeten verwüsten, aber nun tippe ich schon seit einer geschlagenen halben Stunde diesen blöden Tigerpanzer an und er hat noch nicht einmal einen Kratzer... Otto Carius [zu seiner Panzermannschaft]: Ein Verrückter! Ruft mal einer von euch bei der gallischen Polizei an und fragt nach, ob irgendwelche Irren ausgebrochen sind. Womöglich haben die Amis eine Klappsmühle bombardiert und deren Insassen streifen nun frei herum... Doktor Mann-Hatten: Das hab ich gehört! Wie können sie es wagen! Wissen sie denn nicht, wer ich bin? Otto Carius [besänftigend]: Ganz ruhig! Der Onkel Doktor kommt bestimmt bald... Doktor Mann-Hatten: Ein Gedanke von mir und sie lösen sich in ihre Atome auf! Otto Carius [beruhigend]: So ist es. Und wenn der Onkel Doktor kommt, dann löst er sich auch auf. Doktor Mann-Hatten: Sie haben es so gewollt! [richtet seine Gedankenkraft auf den Panzerotto, doch nichts geschieht] Warum lösen sie sich denn nicht auf? Sonst klappt das doch auch immer. Otto Carius [tröstlich]: Und bestimmt wird es ihm auch wieder gelingen, sobald der Onkel Doktor mit der Medizin kommt... Doktor Mann-Hatten: Ich bin kein Verrückter, sondern ein Wesen mit gewaltigen Kräften! Otto Carius [milde]: Sind wir daß denn nicht alle? Doktor Mann-Hatten: Nein! Ich habe einmal ganz allein für die Vereinigten Staaten von Amerika ein Land namens Vietnam auf die Knie gezwungen, falls sie dieses kennen... [Darauf hat allerdings der Ho nur gewartet und er springt hinter dem Tigerpanzer hervor und versetzt dem Doktor Mann-Hatten einen ordentlichen Fußtritt.] Ho: Pah! [Er packt den am Boden liegenden Doktor Mann-Hatten und brüllt ihn an] Ihr dummen Amis könnt es nicht lassen! Ihr habt den Krieg verloren, verloren und nochmals verloren! Otto Carius [verwundert]: Ein gelber Kampfzwerg! Ein Japaner scheint er mir ja nicht zu sein. Ist er denn ein Chinese der Herr gelber Kampfzwerg? Womöglich gar der berühmte Bruce Lee, dessen Todeskrallentechnik ja unsere Karoline als Muster zur Entwicklung ihrer gefürchteten Panzerkampfsporttechnik gedient haben soll... [Während unser Panzerotto diese Überlegungen anstellt, nimmt der Ho den Doktor Mann-Hatten in den Schwitzkasten und gibt diesem immer mal wieder die ein oder andere Kopfnuss.] Ho [heftig]: Sehe ich vielleicht aus wie ein Chinese? Otto Carius [ein wenig grüblerisch]: Da er gelbe Haut und Schlitzaugen hat, würde ich glatt ja sagen. Er könnte aber auch ein Koreaner, Mongole, Malaie oder Philippiner sein... Ho [verbittert]: Ebenso gut könnte ich euch Deutsche Engländer nennen! ...“

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Achtung Panzer! Die Ritter der Panzernuß Mit meinen „Rittern der Panzernuß“ nehme ich die VS-amerikanischen „Indianer Johannes“ Filme aufs Korn, in denen der Stephan Spielzwerg uns Deutsche nach sagenhaften Gegenständen wie dem Heiligen Gral suchen läßt, damit uns der Indianer Johannes diese vor der Nase wegschnappen kann. https://www.youtube.com/watch?v=BKWxFHBWHxI Warum wir Deutschen dies aber tun, sagt uns der Stephan Spielzwerg nicht, außer natürlich um Böses zu tun. Da man diesen Trumpf aber nicht immer ziehen kann, habe ich mir einen Grund überlegt, warum wir Deutschen nach dem Heiligen Gral suchen könnten - und auch einen gefunden. Ein Grund allerdings, der dazu führt, daß es der Indianer Johannes mit meinen fünf Panzerschildmaiden zu tun bekommt. Was hoffentlich zu einer recht unterhaltsamen Verfolgungs- und Schnitzeljagd führen wird... Die Möglichkeit, auf diese Weise meine Panzerdichtungen mit der Gralssage zu verbinden, nehme ich natürlich gerne an (und auch die Bundesmade wird ihr Fett wegbekommen). Meine Gralsritter sind übrigens eine Mischung aus den „Rittern der Kokosnuß“ https://www.youtube.com/watch?v=hLYg_hnidWI der englischen Ulknudeln von Bergige Pythonschlange und dem dem Filmepos Excalibur. https://www.youtube.com/watch?v=K1MuvvS_xSw Ersteres erlaubt es mir außerdem meinen Panzerschildmaiden zukünftig ein ebenso schnuckliges wie kampfstarkes Maskottchen zur Seite zu stellen... Zu finden ist das Stück unter: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/die-ritter-der-panzernuc39f-kc3b6nigstiger-vor-el-alamein-und-die-konferenz-von-kairo.pdf Die altdeutsche Fassung: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2019/09/die-ritter-der-panzernuc39f-kc3b6nigstiger-vor-el-alamein-und-die-konferenz-von-kairo-altdeutsch.pdf
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Mit unserem Oberleutnant Otto Carius hat heute einer unserer größten deutschen Panzerhelden des Sechsjährigen Krieges Geburtstag. Sage und schreibe 150 feindliche Panzer hat er mit seinem Tigerpanzer und unserem Jagdtiger abgeschossen und dafür das Ritterkreuz mit Eichenlaub erhalten. In Zweibrücken wurde er 1922 geboren. Seine kriegerische Laufbahn begann er 1940 noch beim Fußvolk, meldete sich aber noch während der Ausbildung zur Panzerwaffe und so konnte er bereits 1941 Panzerfahren. Seinen Tigerpanzer hat er 1943 bekommen und mußte 1945 auf unseren Jagdtiger umsatteln. Das Panzerbuch „Tiger im Schlamm“ von unserem Otto Carius ist mir eine große Inspiration bei meinen Panzerdichtungen (und in der Tat bilde ich die Schlachterlebnisse meiner Schildmaiden ein wenig den Erzählungen von unserem Panzerotto nach). Ein kleiner Auszug daraus. Unser Held erlebt in Rußland seine Feuertaufe im Beutepanzer 38(t): „Wir durchbrachen die Grenzstellungen südwestlich Kalwarya, und als wir am Abend Lach 120 Kilometer Fahrt Olita erreicht hatten, fühlten wir uns schon fast als alte Krieger. Dennoch waren wir froh, als Halt gemacht wurde; denn tagsüber auf dem Marsch waren alle Sinne doch äußerst angespannt gewesen. Die Waffen hatten wir schußbereit gehalten, jeder Mann war auf seinem Platz. Ich als Ladeschütze hatte den miserabelsten Posten erwischt. Sehen konnte ich überhaupt nichts, und auch niemals die Nase an die frische Luft stecken. In unserem Kasten war es bei der sengenden Hitze kaum auszuhalten. Jedes auftauchende Gehöft hatte neue Aufregung verursacht und mußte vorsichtig angefahren werden, aber kein einziges war besetzt. Begierig wartete ich jedesmal auf die Schilderung des Kommandanten. Ich fand es furchtbar aufregend, als er von den ersten gefallenen Russen berichtete, die er gesehen hatte. Zwischen Hoffen und Bangen erwarteten wir die erste Feindberührung. Es sollte nicht dazu kommen: Da wir nicht bei der Vorausabteilung waren, mußten wir erst mit dem Einsatz rechnen, wenn der Vormarsch stockte. So hatten wir ohne Zwischenfälle unser erstes Tagesziel erreicht, den Flugplatz von Olita. Glücklich schälten wir uns aus den völlig verstaubten Klamotten und waren froh, endlich Wasser zu finden, um uns gründlich säubern zu können. „So nach Dienstplan habe ich mir den Krieg nicht vorgestellt“, meinte unser Richtschütze, dessen Reinigungsdrang nicht zu bremsen war. „Gemütlicher Krieg hier“, prustete unser Kommandant, Unteroffizier Dehler, als er mit seinem Kopf bei seiner endlosen Waschprozedur einmal wieder aus dem Eimer herauskam. Er war im vergangenen Jahr schon in Frankreich dabei gewesen, und daran hatte ich den ganzen Tag mit Zuversicht denken müssen, als ich gespannt, aber etwas ängstlich, meinen ersten Einsatz mitfuhr. Die Waffen mußten wir buchstäblich aus dem Sand ausgraben und im Ernstfall hätte kein MG geschossen. Wir brachten alles wieder auf Hochglanz und freuten uns auf die Abendverpflegung. „Haben sie ganz schön zur Sau gemacht hier, die Kameraden von der anderen Feldpostnummer“, sagte unser Funker, der beim Waffenreinigen immer wieder zum Waldrand hinüber sah, wo die russischen Flugzeuge beim ersten Zuschlagen unserer Luftwaffe noch auf der Erde erwischt worden waren. Wir hatten unsere Klamotten ausgezogen und fühlten uns pudelwohl. Ich mußte unwillkürlich an die Albumbildchen denken, die wir vor Jahren aus Zigarettenpackungen leidenschaftlich gesammelt hatten: „Biwak im Feindesland“. Da schwirrte es plötzlich um unsere Köpfe. „Verdammte Schweinerei!“ schimpfte unser Kommandant, der neben mir im Dreck lag. Er meinte nicht den Feuerüberfall, sondern mein Ungeschick: Ich lag auf seiner Kommißbrotstulle. So unromantisch erlebten wir unsere Feuertaufe. Die Russen steckten noch im Wald um den Flugplatz, hatten sich nach dem ersten Schrecken dieses Tages wieder gefangen und begannen, auf uns zu ballern. Ehe wir recht kapiert hatten, was gespielt wurde, waren wir wieder in den Panzern. Und dann fuhren wir in unser erstes Nachtgefecht, als ob wir seit Jahr und Tag nichts anderes getan hätten. Ich wunderte mich selbst, wie ruhig wir alle wurden, als wir wußten, daß es jetzt ernst war...“ Das Panzerlied „Schwarz ist unser Panzer“ hat sich die Karo für unseren Otto Carius ausgesucht: https://www.youtube.com/watch?v=UPtJwaqk3II „Schwarz ist unser Panzer Froh das junge Herz Stählern unsere Waffen Sind aus deutschem Erz Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein Und fahrn wir dann in Stellung Geht der Kampf dann los Rufen wir Hurra Hurra Zum Gegenstoß Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein Und ist der Kampf zu Ende Ist der Krieg dann aus Kehren deutsche Panzermänner Siegreich nach Haus Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein“ Die Karo hat unserem Otto Carius übrigens in ihrer Panzerdichtung „Amerikanische Kostümhelden gegen deutsche Panzerkampfwagen“ einen kleinen Auftritt eingebaut, wo dieser einem ganz besonders gefährlichen amerikanischen Kostümheld gegenübertritt: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/achtung-panzer-amerikanische-kostc3bcmhelden-gegen-deutsche-panzerkampfwagen.pdf „[Um die Mittagszeit in einer Kleinstadt in der Normandie. Der Panzerotto kommt mit seinen Panzerbesatzung aus der Panzerkantine, unserem Lieblingsitaliener „Il Principe“ und wollen in die Panzerschlacht zurückkehren. Jedoch steht an ihrem Tigerpanzer ein Nudist, der sich mit blauer Farbe angemalt hat, unentwegt mit seinem Finger den Tigerpanzer pikt und dazu vor sich hin murmelt. Nach dem der Panzerotto und seine Leute die Sache eine Weile beobachtet haben, spricht der Panzerotto den wunderlichen Fremdling an...] Otto Carius: Sie da! [Doktor Mann-Hatten wendet sich um] Ja, sie! Der Tigerpanzer kommt unmittelbar aus der Panzerreinigung und ist frisch gewachst. Also hören sie auf, die Panzerkatze mit ihren Händchen zu begrabschen, sonst setzt es etwas! Doktor Mann-Hatten [tippt den Tigerpanzer erneut mit dem Finger an und murmelt dann etwas ratlos vor sich hin]: Ich verstehe das nicht. Normalerweise kann ich mit meinen bloßen Gedanken Atomexplosionen auslösen und ganze Planeten verwüsten, aber nun tippe ich schon seit einer geschlagenen halben Stunde diesen blöden Tigerpanzer an und er hat noch nicht einmal einen Kratzer... Otto Carius [zu seiner Panzermannschaft]: Ein Verrückter! Ruft mal einer von euch bei der gallischen Polizei an und fragt nach, ob irgendwelche Irren ausgebrochen sind. Womöglich haben die Amis eine Klappsmühle bombardiert und deren Insassen streifen nun frei herum... Doktor Mann-Hatten: Das hab ich gehört! Wie können sie es wagen! Wissen sie denn nicht, wer ich bin? Otto Carius [besänftigend]: Ganz ruhig! Der Onkel Doktor kommt bestimmt bald... Doktor Mann-Hatten: Ein Gedanke von mir und sie lösen sich in ihre Atome auf! Otto Carius [beruhigend]: So ist es. Und wenn der Onkel Doktor kommt, dann löst er sich auch auf. Doktor Mann-Hatten: Sie haben es so gewollt! [richtet seine Gedankenkraft auf den Panzerotto, doch nichts geschieht] Warum lösen sie sich denn nicht auf? Sonst klappt das doch auch immer. Otto Carius [tröstlich]: Und bestimmt wird es ihm auch wieder gelingen, sobald der Onkel Doktor mit der Medizin kommt... Doktor Mann-Hatten: Ich bin kein Verrückter, sondern ein Wesen mit gewaltigen Kräften! Otto Carius [milde]: Sind wir daß denn nicht alle? Doktor Mann-Hatten: Nein! Ich habe einmal ganz allein für die Vereinigten Staaten von Amerika ein Land namens Vietnam auf die Knie gezwungen, falls sie dieses kennen... [Darauf hat allerdings der Ho nur gewartet und er springt hinter dem Tigerpanzer hervor und versetzt dem Doktor Mann-Hatten einen ordentlichen Fußtritt.] Ho: Pah! [Er packt den am Boden liegenden Doktor Mann-Hatten und brüllt ihn an] Ihr dummen Amis könnt es nicht lassen! Ihr habt den Krieg verloren, verloren und nochmals verloren! Otto Carius [verwundert]: Ein gelber Kampfzwerg! Ein Japaner scheint er mir ja nicht zu sein. Ist er denn ein Chinese der Herr gelber Kampfzwerg? Womöglich gar der berühmte Bruce Lee, dessen Todeskrallentechnik ja unsere Karoline als Muster zur Entwicklung ihrer gefürchteten Panzerkampfsporttechnik gedient haben soll... [Während unser Panzerotto diese Überlegungen anstellt, nimmt der Ho den Doktor Mann-Hatten in den Schwitzkasten und gibt diesem immer mal wieder die ein oder andere Kopfnuss.] Ho [heftig]: Sehe ich vielleicht aus wie ein Chinese? Otto Carius [ein wenig grüblerisch]: Da er gelbe Haut und Schlitzaugen hat, würde ich glatt ja sagen. Er könnte aber auch ein Koreaner, Mongole, Malaie oder Philippiner sein... Ho [verbittert]: Ebenso gut könnte ich euch Deutsche Engländer nennen! ...“

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