Achtung Panzer! Die Rache des Cäsar In meiner Rache des Cäsar beschäftige ich mich mit den abstrusen Behauptungen der Sophisten der nordamerikanischen Wilden, gemäß denen der Julius Cäsar uns Deutsche erschaffen haben soll: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43078944.html Dieser Unfug ist – wie etwa die zahllosen Versuche Friedrich dem Großen seinen Ruhm streitig zu machen – Teil der psychologischen Kriegführung der VSA gegen uns Deutsche. Doch stolpern die VS-Amerikaner hier mal wieder über ihre eigenen Füße, da ich in meinen Panzerdichtungen sehr viel aus diesem Schwachsinn ableiten kann und dies nicht nur im Bezug auf die alten Römer, sondern auf die Literatur an sich (wie man vielleicht am Auftauchen der Schildmaid Eowyn aus dem Herrn der Ringe schon bemerkt hat). Im Wesentlichen bedeutet diese Behauptung der VS-amerikanischen Sophisten nämlich: Daß man zum Einen mittels Schriftstellerei die Wirklichkeit verändern und Personen und ganze Völker erschaffen kann und daß diese – so wie eben wir Deutschen – eigene Vorstellungen und Ideen von ihrem Dasein haben. Laut dem Julius Cäsar sollen wir Deutschen nämlich keinen Wein mögen und da denken wir doch gar nicht dran... Zu finden ist das Stück unter: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/die-rache-des-cc3a4sar-bis-zum-zitatgemetzel.pdf Die altdeutsche Fassung: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2019/09/die-rache-des-cc3a4sar-bis-zum-zitatgemetzel-altdeutsch.pdf
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Achtung Panzer! Die Kriecherin oder Wahrheit und Lüge über die junge Panzertruppe Mit der Kriecherin drehe ich, wie der aufmerksame Leser vielleicht schon gemerkt hat, das entsprechende Umerziehungsfilmchen durch meinen dichterischen Panzerfleischwolf: https://www.youtube.com/watch?v=8pwfh3Poqm4 Warum? Einmal abgesehen davon, daß ich selbiges mir in meiner Schulzeit im politischen Unterricht ansehen mußte und dafür Panzerrache zu nehmen gelobt habe, so ist die Kriecherin als Film nicht nur absolut unterirdisch, sondern selbige wird auch noch von einer Ausländerin gespielt. Dazu werden wir Getreuen in jenem Filmchen als verblendete Schwachköpfe aus der Unterschicht dargestellt, die nur raufen und saufen und dazu schlechte Musik hören – während beispielsweise der Autobahnbauer Wagner und Beethoven aufspielen ließ: https://www.youtube.com/watch?v=06vGPnfWHxM Ich hoffe aber, daß das Publikum auch ohne vorher den Film die Kriecherin gesehen zu haben, etwas mit meinem Stück wird anfangen können. Zu finden ist das Stück unter: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/die-kriecherin-oder-wahrheit-und-lc3bcge-c3bcber-die-junge-panzertruppe-neulich-im-kaufladen.pdf Die altdeutsche Fassung: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2019/09/die-kriecherin-oder-wahrheit-und-lc3bcge-c3bcber-die-junge-panzertruppe-neulich-im-kaufladen-altdeutsch.pdf
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Mehr noch als unsere deutschen Panzerasse haben im Sechsjährigen Krieg unsere deutschen Fliegerasse zugeschlagen. So auch unser Oberstleutnant Oskar-Heinrich Bär, der auf seinen 1000 Feindflügen 221 feindliche Flieger abgeschossen hat. Zur Welt kam unser großer Fliegerheld 1913 in Sommerfeld im Sachsenland. Er entstammte einer Bauernfamilie und verschrieb sich 1933 dem Waffenhandwerk. Im Jahre 1935 ging er zu unserer deutschen Luftwaffe. Seine ersten Luftkämpfe bestritt er über Gallien. Weitere sollten über England, Rußland, Nordafrika, Italien und zuletzt unserem alten deutschen Reich folgen. Bestritten hat unser Bär seine Luftkämpfe mit unserer Me 109, Fw 190 und Me 262. Mit so berühmten Jagdgeschwadern wie Einundfünfzigsten, dem Siebenundsiebzigsten oder dem Ersten sowie mit unserem legendären Jagdverband XLIV war unser Bär unterwegs. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen befanden sich das Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern, das Deutsche Kreuz in Gold, der Luftwaffenpokal und das Eiserne Kreuz der beiden Klassen. Das Panzerfliegerlied „Flieger sind Sieger“ hat sich die Karo für unseren Bär ausgesucht: https://www.youtube.com/watch?v=t0tmI6fS0WM „Wir jagen durch die Lüfte Wie Wotans wildes Heer, Wir schau'n in Wolkenklüfte Und brausen über's Meer. Hoch tragen uns die Schwingen Wohl über Berg und Tal, Wenn die Propeller singen Im ersten Morgenstrahl. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Uns kümmert kein Gewitter, Uns schert nicht Tag und Nacht, Wir sind des Reiches Ritter Und halten treue Wacht. Es singen die Propeller Ein stolzes, starkes Lied, Sie singen hell und heller Vom Sieg, der mit uns zieht. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Und starten unsere Ketten Zum Flug nach Engeland, Kein Wunder soll es retten, Frisch dran mit Herz und Hand. Nach England woll'n wir fliegen, Glück ab, mein Kamerad, Bis sie am Boden liegen Und Deutschland Frieden hat. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit.“ Mit dem ein oder anderen Gastauftritt unseres Fliegerhelden in meinen Panzerdichtungen darf übrigens durchaus gerechnet werden... Bis es soweit ist liest euch die Karo aus dem epischen Panzerfliegerbuch „Oberstleutnant Heinz Bär. Als Jagdflieger an allen Fronten“ von unserem Panzergeschichtsschreiber Franz Kurowski vom Beginn der Luftschlacht um England vor: „Während der Siegesfeiern in Paris befand sich Oberst Osterkamp bereits in le Touquet an der Küste, um mit der Nachrichtentruppe des Geschwaders unter Hauptmann Hülsen und Oberleutnant Bredt die notwendigen Verbindungsstränge zu ziehen. In Wissant auf Cap Gris Nez wurde ein Ausweichgefechtsstand eingerichtet. Er hatte direkte Anbindung an die Radarschirme an der Küste. Aus diesem Grund zog Osterkamp mit seinem Stab dort unter. Nach Eintreffen der Gruppen und Staffeln ließ Theo Osterkamp alle Kapitäne und Kommandeure zur Besprechung rufen. „Unser Geschwader steht vorläufig allein hier an der Küste“, berichtete er. Dann umriss er schonungslos die Schwierigkeiten der Lage: „Unser Gegner ist der englische Jagdflieger, ein bekannt guter Kämpfer. Sie sollten deshalb unsichere Chancen auslassen und sich auf die wirklich guten Angriffsgelegenheiten beschränken, den Vorteil blitzschnell ausnutzen und sich ebenso schnell wieder absetzen. Alle Männer sind zusammenzuhalten. Unter Verzicht auf Einzelerfolge der besonders Befähigten muss die Staffel, die ganze Gruppe an die Ziele herangebracht werden. Und nun, meine Herren Waidmannsheil für unseren Kampf gegen die Lords!“ Am nächsten Tag stand zum ersten Male in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges ein ganzes Jagdgeschwader - das Jagdgeschwader LI - über England. In 5500 Metern Höhe waren sie bis zur Themsemündung vorgestoßen. Durch die Kopfhörer hörten sie immer wieder von den britischen Bodenstellungen: „Achtung, bandits! Ausweichen - Nicht angreifen!“ Damit verpuffte der Geschwaderangriff. Nur einige Maschinen kamen zum Luftduell im Raume südlich von London. Dennoch hatte das Jagdgeschwader LI inzwischen über 150 Abschüsse erzielt. Darin waren allerdings auch die über Frankreich abgeschossenen und am Boden vernichteten Flugzeuge enthalten. Als dann Reichsmarschall Göring bei seiner Besprechung in S'Gravenhage beim Militärbefehlshaber Holland, General Christiansen, eintraf, waren alle erstaunt, denn der „Dicke“ hatte sich in eine neue weiße Galauniform „geworfen“. Göring berichtete, dass der Führer ihn beauftragt habe, „mit meiner Luftwaffe England zu zerschlagen.“ Als er dann erfuhr, dass die Einsatzstärken der Luftflotten II, unter General Kesselring und III unter General Sperrle, insgesamt nicht mehr als 700 Kampfflugzeuge einsetzen könne, war er entgeistert. Er murmelte erschüttert: „Ist das meine Luftwaffe?“ Der Kampf über England und über dem Kanal entwickelte sich zu einem verlustreichen Ringen für das Jagdgeschwader LI. Auf sechs Abschusserfolge kamen fünf eigene Maschinenverluste. Einige Tage darauf erzielte das Geschwader allerdings 14 Abschüsse bei nur einem eigenen Verlust. Nachdem das Geschwader 175 Abschüsse erzielt und nur 29 eigene Maschinen verloren hatte, schien die Gefahr des Ausblutens gebannt. Kesselring kam an den Kanal nach Wissant und teilte „Onkel Theo“ mit, dass Hitler ihn wegen Tapferkeit vor dem Feind vorzeitig zum Generalmajor ernannt habe. Drei Tage danach aber schlug der Blitz ein. Ein Fernschreiben vom Personalamt in Berlin: „Hauptmann Mölders übernimmt mit sofortiger Wirkung das Jagdgeschwader LI. Generalmajor Osterkamp hält sich zur besonderen Verfügung der Luftflotte II.“ Mölders war Theo Osterkamp gut bekannt. Osterkamp hatte diesen jungen Soldaten als besten Flieger von Werl zur Legion Condor gemeldet und Mölders hatte gehalten, was sich Osterkamp von ihm versprochen hatte. Er war bereits in Spanien erfolgreich und trug als einer der Ersten der Luftwaffe das Ritterkreuz. Gemeinsam mit Mölders trat Generalmajor Osterkamp vor das Geschwader, um sich zu verabschieden. Osterkamps Worte waren so etwas wie ein Vermächtnis, das er allen Fliegern, vor allem aber dem Jagdgeschwader LI mit auf den Weg gab: „:Wenn vielleicht einmal die Zeit kommt, da ihr einem übermächtigen Gegner gegenübersteht und ihr fast verzweifeln wollt, vor der unlösbaren Aufgabe, dann denkt daran, daß das Schicksal auch das Schönste gegeben hat, was es einem freien Mann geben kann: Das zu sein, was ihr alle von beute an, mir voraus haben werdet. Daß ihr weiterhin dort steht, wo ich mit euch gestanden habe. Der Sonne am nächsten als Jagdflieger.“ In einer langen persönlichen Aussprache mit Mölders versuchte Osterkamp dem Jüngeren, der nun seine Stelle eingenommen hatte, seine Gedankengänge über den Einsatz gegen England näher zu bringen...“

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Mehr noch als unsere deutschen Panzerasse haben im Sechsjährigen Krieg unsere deutschen Fliegerasse zugeschlagen. So auch unser Oberstleutnant Oskar-Heinrich Bär, der auf seinen 1000 Feindflügen 221 feindliche Flieger abgeschossen hat. Zur Welt kam unser großer Fliegerheld 1913 in Sommerfeld im Sachsenland. Er entstammte einer Bauernfamilie und verschrieb sich 1933 dem Waffenhandwerk. Im Jahre 1935 ging er zu unserer deutschen Luftwaffe. Seine ersten Luftkämpfe bestritt er über Gallien. Weitere sollten über England, Rußland, Nordafrika, Italien und zuletzt unserem alten deutschen Reich folgen. Bestritten hat unser Bär seine Luftkämpfe mit unserer Me 109, Fw 190 und Me 262. Mit so berühmten Jagdgeschwadern wie Einundfünfzigsten, dem Siebenundsiebzigsten oder dem Ersten sowie mit unserem legendären Jagdverband XLIV war unser Bär unterwegs. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen befanden sich das Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern, das Deutsche Kreuz in Gold, der Luftwaffenpokal und das Eiserne Kreuz der beiden Klassen. Das Panzerfliegerlied „Flieger sind Sieger“ hat sich die Karo für unseren Bär ausgesucht: https://www.youtube.com/watch?v=t0tmI6fS0WM „Wir jagen durch die Lüfte Wie Wotans wildes Heer, Wir schau'n in Wolkenklüfte Und brausen über's Meer. Hoch tragen uns die Schwingen Wohl über Berg und Tal, Wenn die Propeller singen Im ersten Morgenstrahl. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Uns kümmert kein Gewitter, Uns schert nicht Tag und Nacht, Wir sind des Reiches Ritter Und halten treue Wacht. Es singen die Propeller Ein stolzes, starkes Lied, Sie singen hell und heller Vom Sieg, der mit uns zieht. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit. Und starten unsere Ketten Zum Flug nach Engeland, Kein Wunder soll es retten, Frisch dran mit Herz und Hand. Nach England woll'n wir fliegen, Glück ab, mein Kamerad, Bis sie am Boden liegen Und Deutschland Frieden hat. Flieger sind Sieger, sind allezeit bereit, Flieger sind Sieger für Deutschlands Herrlichkeit.“ Mit dem ein oder anderen Gastauftritt unseres Fliegerhelden in meinen Panzerdichtungen darf übrigens durchaus gerechnet werden... Bis es soweit ist liest euch die Karo aus dem epischen Panzerfliegerbuch „Oberstleutnant Heinz Bär. Als Jagdflieger an allen Fronten“ von unserem Panzergeschichtsschreiber Franz Kurowski vom Beginn der Luftschlacht um England vor: „Während der Siegesfeiern in Paris befand sich Oberst Osterkamp bereits in le Touquet an der Küste, um mit der Nachrichtentruppe des Geschwaders unter Hauptmann Hülsen und Oberleutnant Bredt die notwendigen Verbindungsstränge zu ziehen. In Wissant auf Cap Gris Nez wurde ein Ausweichgefechtsstand eingerichtet. Er hatte direkte Anbindung an die Radarschirme an der Küste. Aus diesem Grund zog Osterkamp mit seinem Stab dort unter. Nach Eintreffen der Gruppen und Staffeln ließ Theo Osterkamp alle Kapitäne und Kommandeure zur Besprechung rufen. „Unser Geschwader steht vorläufig allein hier an der Küste“, berichtete er. Dann umriss er schonungslos die Schwierigkeiten der Lage: „Unser Gegner ist der englische Jagdflieger, ein bekannt guter Kämpfer. Sie sollten deshalb unsichere Chancen auslassen und sich auf die wirklich guten Angriffsgelegenheiten beschränken, den Vorteil blitzschnell ausnutzen und sich ebenso schnell wieder absetzen. Alle Männer sind zusammenzuhalten. Unter Verzicht auf Einzelerfolge der besonders Befähigten muss die Staffel, die ganze Gruppe an die Ziele herangebracht werden. Und nun, meine Herren Waidmannsheil für unseren Kampf gegen die Lords!“ Am nächsten Tag stand zum ersten Male in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges ein ganzes Jagdgeschwader - das Jagdgeschwader LI - über England. In 5500 Metern Höhe waren sie bis zur Themsemündung vorgestoßen. Durch die Kopfhörer hörten sie immer wieder von den britischen Bodenstellungen: „Achtung, bandits! Ausweichen - Nicht angreifen!“ Damit verpuffte der Geschwaderangriff. Nur einige Maschinen kamen zum Luftduell im Raume südlich von London. Dennoch hatte das Jagdgeschwader LI inzwischen über 150 Abschüsse erzielt. Darin waren allerdings auch die über Frankreich abgeschossenen und am Boden vernichteten Flugzeuge enthalten. Als dann Reichsmarschall Göring bei seiner Besprechung in S'Gravenhage beim Militärbefehlshaber Holland, General Christiansen, eintraf, waren alle erstaunt, denn der „Dicke“ hatte sich in eine neue weiße Galauniform „geworfen“. Göring berichtete, dass der Führer ihn beauftragt habe, „mit meiner Luftwaffe England zu zerschlagen.“ Als er dann erfuhr, dass die Einsatzstärken der Luftflotten II, unter General Kesselring und III unter General Sperrle, insgesamt nicht mehr als 700 Kampfflugzeuge einsetzen könne, war er entgeistert. Er murmelte erschüttert: „Ist das meine Luftwaffe?“ Der Kampf über England und über dem Kanal entwickelte sich zu einem verlustreichen Ringen für das Jagdgeschwader LI. Auf sechs Abschusserfolge kamen fünf eigene Maschinenverluste. Einige Tage darauf erzielte das Geschwader allerdings 14 Abschüsse bei nur einem eigenen Verlust. Nachdem das Geschwader 175 Abschüsse erzielt und nur 29 eigene Maschinen verloren hatte, schien die Gefahr des Ausblutens gebannt. Kesselring kam an den Kanal nach Wissant und teilte „Onkel Theo“ mit, dass Hitler ihn wegen Tapferkeit vor dem Feind vorzeitig zum Generalmajor ernannt habe. Drei Tage danach aber schlug der Blitz ein. Ein Fernschreiben vom Personalamt in Berlin: „Hauptmann Mölders übernimmt mit sofortiger Wirkung das Jagdgeschwader LI. Generalmajor Osterkamp hält sich zur besonderen Verfügung der Luftflotte II.“ Mölders war Theo Osterkamp gut bekannt. Osterkamp hatte diesen jungen Soldaten als besten Flieger von Werl zur Legion Condor gemeldet und Mölders hatte gehalten, was sich Osterkamp von ihm versprochen hatte. Er war bereits in Spanien erfolgreich und trug als einer der Ersten der Luftwaffe das Ritterkreuz. Gemeinsam mit Mölders trat Generalmajor Osterkamp vor das Geschwader, um sich zu verabschieden. Osterkamps Worte waren so etwas wie ein Vermächtnis, das er allen Fliegern, vor allem aber dem Jagdgeschwader LI mit auf den Weg gab: „:Wenn vielleicht einmal die Zeit kommt, da ihr einem übermächtigen Gegner gegenübersteht und ihr fast verzweifeln wollt, vor der unlösbaren Aufgabe, dann denkt daran, daß das Schicksal auch das Schönste gegeben hat, was es einem freien Mann geben kann: Das zu sein, was ihr alle von beute an, mir voraus haben werdet. Daß ihr weiterhin dort steht, wo ich mit euch gestanden habe. Der Sonne am nächsten als Jagdflieger.“ In einer langen persönlichen Aussprache mit Mölders versuchte Osterkamp dem Jüngeren, der nun seine Stelle eingenommen hatte, seine Gedankengänge über den Einsatz gegen England näher zu bringen...“

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