Unserer großen deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim hat die Karo heute einen Gedenktag angesetzt. Geburtstag und Heimgang unserer Bardin sind uns unbekannt und heute ist zudem ein Plätzchen in unserem gefürchteten Panzerschlacht- und Geburtstagskalender frei. Also frisch auf ans Panzerwerk. Gelebt hat unsere Roswitha von Gandersheim wahrscheinlich von 935 bis 973. Sie war wohl von Adliger Geburt und war Nonne im Kloster Gandersheim, welches die Liudolfinger gestiftet haben. Zu Ehren Ottos des Großen dichtete sie ein Heldenlied auf dessen Taten. Daneben gibt es von ihr acht christliche Legenden und sechs christliche Trauerspiele sowie ein Lied auf die Gründung ihres Klosters. Wir erkennen daran einmal mehr was für ein Ärgernis das Christentum für uns Deutsche ist. Denn gäbe es dieses nicht, so würde unsere Roswitha von Gandersheim wohl unsere altdeutschen Helden und Götter besungen haben. Ganz so wie des die Dichter der alten Griechen und Römer getan haben, welche sich unsere Roswitha von Gandersheim zum Vorbild nahm. Gedichtet hat sie übrigens in Latein und die Wiederentdeckung ihrer Werke verdanken wir unserem Gelehrten Conrad Celtes, der diese 1501 erstmals drucken ließ. Richard Wagners Meisterwerk „Siegfried“ läßt die Karo zu Ehren unserer Roswitha von Gandersheim erklingen: https://www.youtube.com/watch?v=uYQrVahKYVY Aus den „Taten Ottos des Großen“ tragen wir Panzertiere zu Ehren unserer Roswitha von Gandersheim vor und die Karo beginnt darin mit der epischen Vorrede unserer Dichterin: https://archive.org/details/heldenliederder00gundgoog „Der erlauchten Äbtissin Gerberga, welcher wegen der Vorzüglichkeit ihres Edelsinns keine geringere Erbietung der Verehrung geschieht, als wegen des königlichen Geschlechts hoher Abkunft, bietet Roswitha von Gandersheim, die letzte der letzten von denen, welche unter einer solchen Frauen Gebot den guten Kampf kämpfen, was die Dienerin der Herrin schuldet. O meine Herrin, die Ihr mit funkelndem Schimmer geistlicher Weisheit leuchtet, möge es nicht Eurer Erhabenheit mißbehagen, durchzusehen, was, wie Ihr wohl wisset, auf Euren Befehl zu Stande gebracht ist. Ihr habt mir ja die Bürde auferlegt, die Taten des Cäsar Augustus, die ich selbst vom Hörensagen nicht genugsam aufzufassen vermocht habe, im Maß der Verse zu durcheilen. Wie viel Schwierigkeit wegen meiner Unkenntnis bei dem Schweiße dieses Unternehmens im Wege gestanden, könnt Ihr selber Euch denken, weil ich eben diese weder früher aufgeschrieben gefunden, noch von irgend jemand geordnet und ausführlich erzählt habe erkundigen können, sondern gleichsam als wenn jemand, der ohne Ortskenntnis mitten durch einen unbekannten Wald gehen wollte, wo jeder Pfad mit dichtem Schnee überdeckt verborgen wäre, und hier ohne Führer, sondern nach bloßer Andeutung derer, die es ihm vorher beschrieben, geleitet, bald im Unwegsamen umherirrte, bald unerwartet auf den Lauf des richtigen Fußweges stieße, bis, nachdem er endlich die Hälfte des Baumdickichts durchmessen, er einen Ort für die ersehnte Ruhe fände und dort Halt machend, gar nicht weiter vorzudringen beabsichtigte, bis, wenn gerade ein anderer dazukäme, er einen Führer erhielte oder er den Fußstapfen eines Voraufgehenden folgenden könnte - nicht anders habe ich dies mißliche Gebiet erhabener Begebenheiten, dem Befehl gemäß, auf die Mannigfaltigkeit der königlichen Taten einzugehen, mit Schwanken und Straucheln durcheilt und hiervon stark angegriffen schweige ich, an angemessenem Orte Rast machend, und es kommt mir nicht bei, die Schilderung der Hoheit der kaiserlichen Herrlichkeit ohne Führung auf mich zu nehmen. Denn wenn ich durch die höchst beredten Darstellungen sehr sprachgewandter Männer, welche ohne Zweifel entweder schon geschrieben sind oder binnen Kurzem geschrieben werden, aufgemuntert sein sollte, erhielte ich vielleicht, womit meine geringe Bildung ein wenig verschleiert würde. Nun aber entbehrt jede dargebotene Seite um so mehr der Verteidigung, je weniger sie sich auf Gewährsmänner stützt; weshalb ich auch fürchte, der Unbesonnenheit beschuldigt zu werden und den Strichen der Schmähung nicht zu entgehen, daß ich mir herausgenommen dasjenige, was auf das Beredteste mit dem Pomp geistreicher Eleganz darzustellen war, durch die Alltäglichkeit einer ungebildeten Rede zu entstellen. Wenn jedoch die Prüfung eines verständigen Geistes hinzutritt, der wohl versteht die Dinge abzuwägen, so wird, je gebrechlicher mein Geschlecht und je minder an Kenntnis, desto leichter die Entschuldigung sein, vorzüglich da ich nicht aus eigenem Vorwitz, sondern auf Euren Befehl .das Gewebe dieses Werkchens anzugreifen begonnen habe. Weshalb fürchte ich aber die Urteile von anderen, da ich doch bloß Eurem Tadel, wenn-ich etwas verfehlt habe, unterliege? oder warum sollte ich nicht den Schmähungen entgehen können, da ich nur schuldig bin mich des Schweigens zu befleißigen, damit ich nicht, wenn ich eine Darstellung verbreitete, die sich wegen ihrer Dürftigkeit vor Niemand zeigen sollte, mit Recht den Tadel aller auf mich zöge? Eurem Urteil aber und dem Eures vertrauten Freundes, dem Ihr diese Unvollkommenheiten zum Vorlegen bestimmt habt, des Erzbischofs Wilhelm nämlich, wie es auch ausfallen möge, überlasse ich es zu beurteilen...“

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Achtung Panzer! Geronimo und der Wüstenfuchs in der Normandie Wie man an den „Fünf Gräbern bis Kairo“ https://www.filmdienst.de/film/details/25646/funf-graber-bis-kairo sehen kann, ist es den Schreiberlingen des Feindes gestattet, sich erfundene Geschichten über unseren Wüstenfuchs Rommel auszudenken, folglich ist mir dies als Panzerdichterin natürlich noch viel mehr erlaubt, weshalb nun unser aller Lieblingsapache Geronimo unserem Wüstenfuchs in der Normandie ein wenig zur Hand gehen wird. Schuld daran ist natürlich das Filmchen „Unrühmliche Bastarde“ https://www.youtube.com/watch?v=KnrRy6kSFF0 , in welchem ein angeblicher Indianernachkomme (gespielt vom Röcke tragenden Schönling) unsere Kriegsgefangenen skalpiert. Lange überlegte ich mir, welche Panzerantwort ich den VS-Amerikanern auf diese Frechheit wohl geben sollte. Bis mich dann dann Skalpieren auf Geronimo und seine Apachen gebracht hat, was es mir übrigens auch erlaubt ein wenig die fast vollständige Ausrottung der nordamerikanischen Ureinwohner durch die VS-Amerikaner in Erinnerung zu rufen. Ferner nehme ich damit auch die lächerlichen Wehklagen der westlichen Landfeinde über ihre Nachschubprobleme in Gallien aufs Korn: Der Geronimo hilft nämlich mit seinen Apachen bestimmt gerne bei deren Bewältigung. Vor meinem geistigen Panzerauge sehe ich schon die brennenden VS-amerikanischen Lastwagen und die um diese verteilten erschlagenen VS-Kriegsknechte vor mir. Setzen nämlich unsere Feinde Indianer ein, so tun wir Deutschen das natürlich auch. Ganz so wie wir auf den Einsatz des Markus Panzers http://www.militaryfactory.com/armor/detail.asp?armor_id=234 durch die Engländer mit unserem Tigerpanzer beantwortet haben... http://weltkrieg2.de/tiger-panzer/ Und auf den Einsatz des Röcke tragenden Schönlings als falschem Indianer mit dem Geronimo zu antworten ist wohl ähnlich gemein. Abgesehen davon war ja bekanntlich der Autobahnbauer einer begeisterter Karl May Leser und so mußte dieser Panzerindianerschwank einfach mal sein. Wobei wir Deutschen uns echte eine Scheibe von der Willkommenskultur der Apachen zu Zeiten des Geronimo abschneiden sollten. Haben diese doch die Siedler und Soldaten der VS-Amerikaner in ihrem Stammesgebiet mit einer Herzlichkeit empfangen, die ihresgleichen sucht... https://www.youtube.com/watch?v=VOgvFtaUilA Zu finden ist das Stück unter: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/achtung-panzer-geronimo-und-der-wc3bcstenfuchs-in-der-normandie.pdf Die altdeutsche Fassung: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2019/09/achtung-panzer-geronimo-und-der-wc3bcstenfuchs-in-der-normandie-altdeutsch.pdf
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Unser aller Staatslehrer und Pizzabäcker sowie Pastakoch Niccolo Machiavelli hat heute Geburtstag. Zur Welt kam er 1469 im schönen Florenz, dem italienischen Kunst-Eldorado. Dort wirkte er als Staatsmann und schrieb einige Bücher über die Staatskunst und die Kriegsführung. Der Fürst enthält Ratschläge für Alleinherrscher, während die Discorsi den Freistaat behandelt und sich dabei auf den altrömischen Geschichtsschreiber Titus Livius bezieht. Worum es in der Schrift mit dem Titel „Die Kunst des Krieges“ geht, sollte klar sein - nämlich ums Kuchenbacken. Eine Geschichte von Florenz hat unser Machiavelli auch geschrieben. Daneben war er auch als Dichter tätig und schrieb die Lustspiele Mandragola und Belfagor. Die alten Dichter und Denker ehrt man am Besten zu ihren Geburtstagen mit Auszügen aus ihren Werken. Denn die Reden, die die Nachwelt auf sie zu halten pflegt, sind regelmäßig eine wahre Zumutung. Die Karo sucht sich aus den Discorsi die Stelle aus, wo der Machiavelli meint, daß alle Menschen böse sind: https://archive.org/details/errterungenberd00machgoog „Alle, die von bürgerlichen Verfassungen reden, beweisen, und viele Beispiele aus alten Geschichten bezeugen, daß derjenige, der eine Republik einrichtet, und ihr Gesetze gibt, notwendig voraussetzen muß, daß alle Menschen böse sind, und ihrer bösen Gemütsart folgen, sobald sie nur gute Gelegenheit dazu haben, und daß, wenn diese Bosheit eine zeitlang nicht ausbricht, solches von einer verborgnen Ursache herkommt, die, weil man sie noch nicht aus der Erfahrung gesehen, noch unbekannt ist, allem von der Zeit, dieser sogenannten Mutter aller Wahrheit, in der Folge ans Licht gebracht wird. Nachdem die Tarquinier vertrieben worden, schien in Rom zwischen dem Volke und dem Senat eine sehr große Einigkeit zu herrschen; der Adel seinen ganzen Stolz abgelegt zu haben, umgänglicher, höflicher, und selbst dem Allergeringsten erträglicher geworden zu sein. Es war aber bloße Verstellung, deren Grund man bei Lebzeiten der Tarquinier nicht einsah. Denn allein aus Furcht vor diesen, und aus Besorgnis, daß das Volk, wenn man es übel behandelte, sich zu ihnen schlagen möchte, ging der Adel höflich mit ihnen um. Als die Tarquinier aber erst tot waren, und die Edlen nichts mehr zu befürchten hatten; so fingen sie an, das so lange im Herzen gehabte Gift wider das Volk auszulassen, und beleidigten es auf alle nur mögliche Art. Dieses ist ein Beweis für das oben gesagte, daß nämlich die Menschen nie anders als aus Not gutes tun, und wo sie ganz frei wählen und ganz willkürlich handeln können, plötzlich alles in Verwirrung und Unordnung gerät. Es heißt daher auch: Hunger und Armut machen die Menschen betriebsam, und Gesetze machen sie gut. Wo eine Sache von sich selbst gut geht, da ist kein Gesetz nötig, wenn aber diese gute Gewohnheit aufhört, dann ist das Gesetz sogleich notwendig.“ Diese Stelle ermöglicht es mir nämlich in meinen Panzerdichtungen die sagenhaften und geschichtlichen Gestalten sich, bei ihren Gastauftritten, auf die Seite von uns Deutschen schlagen zu lassen. Wir Deutschen sind bei der neuen Weltordnung der sogenannten Vereinten Nationen die Verkörperung des Bösen... Zum Dank lasse ich den Machiavelli die Panzerkantine „Il Principe“ - benannt nach dessen Hauptwerk - führen und so manchen Streich verüben: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/achtung-panzer-amerikanische-kostc3bcmhelden-gegen-deutsche-panzerkampfwagen.pdf [Unsere Szene verläßt nun die A-Mannschaft und wechselt auf die Terrasse des „Il Principe“, auf welcher wir unseren Machiavelli sehen, der seine schwarze Sonnenbrille aufgesetzt hat und gerade mit jemanden über sein Funktelefon zu sprechen scheint.] Machiavelli [heiter, er spricht in sein Funktelefon]: Ah, Cesare. Was gibt es denn? Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Probleme, Chef. Machiavelli [besorgt, er spricht in sein Funktelefon]: Sag jetzt nicht, daß du keine frischen Meeresfrüchte auftreiben konntest, denn die sind schon fest für die Gerichte des heutigen Abendessens eingeplant. Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Nein, das nicht. Machiavelli [besorgt, er spricht in sein Funktelefon]: Der norwegische Seelachs ist nicht angekommen. Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Nein, der ist auch da. Aber wir haben neuerdings wohl etwas Konkurrenz. Machiavelli [beunruhigt, er spricht in sein Funktelefon]: Was soll das heißen? „Wir haben Konkurrenz.“ Es hat doch nicht etwa ein anderes italienisches Restaurant in der Gegend aufgemacht? Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Das nicht, aber es gibt hier neuerdings einen Lieferdienst, namens „Hannibals italienischer Lieferdienst“, der italienisches Tiefkühlessen für die schnelle Mark unters Volk bringt. Machiavelli [empört, er spricht in sein Funktelefon]: Was für ein Frevel! Da fühle ich mich doch glatt an den Film „Brust oder Keule“ mit Ludwig von Funes erinnert. Dagegen müssen wir sofort einschreiten... Cesare Borgia [beschwichtigend, seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Aber Chef, wollen wir denn nicht zuerst einmal abwarten, wie dieser neue Lieferdienst auf die Dauer so bei der Kundschaft ankommt? Vielleicht ist ja ein Einschreiten gar nicht nötig. Machiavelli [empört, er spricht in sein Funktelefon]: Nichts da! Schließlich schreibe ich im Fürsten nicht ohne Grund: „Was man von ferne kommen sieht, dem ist leicht abzuhelfen; wenn man aber wartet, bis das Übel da ist, so kommt die Arznei zu spät, und es geht, wie die Ärzte von der Lungensucht sagen: daß sie zu Anfang leicht zu heilen, aber schwer zu erkennen; wenn sie aber im Anfange verkannt worden, in der Folge leicht zu erkennen und schwer zu heilen sei. Eben so geht es dem Staate. Auch in ihm sind die Übel, die man von fern erkennt, (das vermag aber nur der, welcher Verstand hat) leicht und geschwind geheilt; hat man sie aber so weit anwachsen lassen, daß Jeder sie erkennt, so ist kein Mittel mehr dagegen zu finden. Die Römer also sahen die Verlegenheiten, ehe sie entstanden, von ferne, und ließen sie nicht näher kommen, um einen Krieg für den Augenblick zu vermeiden. Denn sie wußten, daß man einem Kriege nicht so entgeht, wohl aber nur zum Vorteile des Gegners aufschiebt.“ [Welche gemeinen Pläne unser Machiavelli nun mit dem Cesare Borgia gegen die arme A-Mannschaft schmiedet, erfahren wir nicht mehr. Wohl aber sehen wir, daß die beiden noch eine ganze Weile miteinander telefonieren, während unsere Szene zu unseren fünf Schildmaiden überleitet. Diese schlendern gelangweilt über das Schlachtfeld und werden dabei von einem weißen Kaninchen begleitet. Plötzlich springt aus einem Busch ein grün angemalter Muskelprotz.]“

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Achtung Panzer! Geronimo und der Wüstenfuchs in der Normandie Wie man an den „Fünf Gräbern bis Kairo“ https://www.filmdienst.de/film/details/25646/funf-graber-bis-kairo sehen kann, ist es den Schreiberlingen des Feindes gestattet, sich erfundene Geschichten über unseren Wüstenfuchs Rommel auszudenken, folglich ist mir dies als Panzerdichterin natürlich noch viel mehr erlaubt, weshalb nun unser aller Lieblingsapache Geronimo unserem Wüstenfuchs in der Normandie ein wenig zur Hand gehen wird. Schuld daran ist natürlich das Filmchen „Unrühmliche Bastarde“ https://www.youtube.com/watch?v=KnrRy6kSFF0 , in welchem ein angeblicher Indianernachkomme (gespielt vom Röcke tragenden Schönling) unsere Kriegsgefangenen skalpiert. Lange überlegte ich mir, welche Panzerantwort ich den VS-Amerikanern auf diese Frechheit wohl geben sollte. Bis mich dann dann Skalpieren auf Geronimo und seine Apachen gebracht hat, was es mir übrigens auch erlaubt ein wenig die fast vollständige Ausrottung der nordamerikanischen Ureinwohner durch die VS-Amerikaner in Erinnerung zu rufen. Ferner nehme ich damit auch die lächerlichen Wehklagen der westlichen Landfeinde über ihre Nachschubprobleme in Gallien aufs Korn: Der Geronimo hilft nämlich mit seinen Apachen bestimmt gerne bei deren Bewältigung. Vor meinem geistigen Panzerauge sehe ich schon die brennenden VS-amerikanischen Lastwagen und die um diese verteilten erschlagenen VS-Kriegsknechte vor mir. Setzen nämlich unsere Feinde Indianer ein, so tun wir Deutschen das natürlich auch. Ganz so wie wir auf den Einsatz des Markus Panzers http://www.militaryfactory.com/armor/detail.asp?armor_id=234 durch die Engländer mit unserem Tigerpanzer beantwortet haben... http://weltkrieg2.de/tiger-panzer/ Und auf den Einsatz des Röcke tragenden Schönlings als falschem Indianer mit dem Geronimo zu antworten ist wohl ähnlich gemein. Abgesehen davon war ja bekanntlich der Autobahnbauer einer begeisterter Karl May Leser und so mußte dieser Panzerindianerschwank einfach mal sein. Wobei wir Deutschen uns echte eine Scheibe von der Willkommenskultur der Apachen zu Zeiten des Geronimo abschneiden sollten. Haben diese doch die Siedler und Soldaten der VS-Amerikaner in ihrem Stammesgebiet mit einer Herzlichkeit empfangen, die ihresgleichen sucht... https://www.youtube.com/watch?v=VOgvFtaUilA Zu finden ist das Stück unter: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/achtung-panzer-geronimo-und-der-wc3bcstenfuchs-in-der-normandie.pdf Die altdeutsche Fassung: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2019/09/achtung-panzer-geronimo-und-der-wc3bcstenfuchs-in-der-normandie-altdeutsch.pdf
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Unser aller Staatslehrer und Pizzabäcker sowie Pastakoch Niccolo Machiavelli hat heute Geburtstag. Zur Welt kam er 1469 im schönen Florenz, dem italienischen Kunst-Eldorado. Dort wirkte er als Staatsmann und schrieb einige Bücher über die Staatskunst und die Kriegsführung. Der Fürst enthält Ratschläge für Alleinherrscher, während die Discorsi den Freistaat behandelt und sich dabei auf den altrömischen Geschichtsschreiber Titus Livius bezieht. Worum es in der Schrift mit dem Titel „Die Kunst des Krieges“ geht, sollte klar sein - nämlich ums Kuchenbacken. Eine Geschichte von Florenz hat unser Machiavelli auch geschrieben. Daneben war er auch als Dichter tätig und schrieb die Lustspiele Mandragola und Belfagor. Die alten Dichter und Denker ehrt man am Besten zu ihren Geburtstagen mit Auszügen aus ihren Werken. Denn die Reden, die die Nachwelt auf sie zu halten pflegt, sind regelmäßig eine wahre Zumutung. Die Karo sucht sich aus den Discorsi die Stelle aus, wo der Machiavelli meint, daß alle Menschen böse sind: https://archive.org/details/errterungenberd00machgoog „Alle, die von bürgerlichen Verfassungen reden, beweisen, und viele Beispiele aus alten Geschichten bezeugen, daß derjenige, der eine Republik einrichtet, und ihr Gesetze gibt, notwendig voraussetzen muß, daß alle Menschen böse sind, und ihrer bösen Gemütsart folgen, sobald sie nur gute Gelegenheit dazu haben, und daß, wenn diese Bosheit eine zeitlang nicht ausbricht, solches von einer verborgnen Ursache herkommt, die, weil man sie noch nicht aus der Erfahrung gesehen, noch unbekannt ist, allem von der Zeit, dieser sogenannten Mutter aller Wahrheit, in der Folge ans Licht gebracht wird. Nachdem die Tarquinier vertrieben worden, schien in Rom zwischen dem Volke und dem Senat eine sehr große Einigkeit zu herrschen; der Adel seinen ganzen Stolz abgelegt zu haben, umgänglicher, höflicher, und selbst dem Allergeringsten erträglicher geworden zu sein. Es war aber bloße Verstellung, deren Grund man bei Lebzeiten der Tarquinier nicht einsah. Denn allein aus Furcht vor diesen, und aus Besorgnis, daß das Volk, wenn man es übel behandelte, sich zu ihnen schlagen möchte, ging der Adel höflich mit ihnen um. Als die Tarquinier aber erst tot waren, und die Edlen nichts mehr zu befürchten hatten; so fingen sie an, das so lange im Herzen gehabte Gift wider das Volk auszulassen, und beleidigten es auf alle nur mögliche Art. Dieses ist ein Beweis für das oben gesagte, daß nämlich die Menschen nie anders als aus Not gutes tun, und wo sie ganz frei wählen und ganz willkürlich handeln können, plötzlich alles in Verwirrung und Unordnung gerät. Es heißt daher auch: Hunger und Armut machen die Menschen betriebsam, und Gesetze machen sie gut. Wo eine Sache von sich selbst gut geht, da ist kein Gesetz nötig, wenn aber diese gute Gewohnheit aufhört, dann ist das Gesetz sogleich notwendig.“ Diese Stelle ermöglicht es mir nämlich in meinen Panzerdichtungen die sagenhaften und geschichtlichen Gestalten sich, bei ihren Gastauftritten, auf die Seite von uns Deutschen schlagen zu lassen. Wir Deutschen sind bei der neuen Weltordnung der sogenannten Vereinten Nationen die Verkörperung des Bösen... Zum Dank lasse ich den Machiavelli die Panzerkantine „Il Principe“ - benannt nach dessen Hauptwerk - führen und so manchen Streich verüben: https://karolinevguenderrode.files.wordpress.com/2018/02/achtung-panzer-amerikanische-kostc3bcmhelden-gegen-deutsche-panzerkampfwagen.pdf [Unsere Szene verläßt nun die A-Mannschaft und wechselt auf die Terrasse des „Il Principe“, auf welcher wir unseren Machiavelli sehen, der seine schwarze Sonnenbrille aufgesetzt hat und gerade mit jemanden über sein Funktelefon zu sprechen scheint.] Machiavelli [heiter, er spricht in sein Funktelefon]: Ah, Cesare. Was gibt es denn? Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Probleme, Chef. Machiavelli [besorgt, er spricht in sein Funktelefon]: Sag jetzt nicht, daß du keine frischen Meeresfrüchte auftreiben konntest, denn die sind schon fest für die Gerichte des heutigen Abendessens eingeplant. Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Nein, das nicht. Machiavelli [besorgt, er spricht in sein Funktelefon]: Der norwegische Seelachs ist nicht angekommen. Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Nein, der ist auch da. Aber wir haben neuerdings wohl etwas Konkurrenz. Machiavelli [beunruhigt, er spricht in sein Funktelefon]: Was soll das heißen? „Wir haben Konkurrenz.“ Es hat doch nicht etwa ein anderes italienisches Restaurant in der Gegend aufgemacht? Cesare Borgia [seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Das nicht, aber es gibt hier neuerdings einen Lieferdienst, namens „Hannibals italienischer Lieferdienst“, der italienisches Tiefkühlessen für die schnelle Mark unters Volk bringt. Machiavelli [empört, er spricht in sein Funktelefon]: Was für ein Frevel! Da fühle ich mich doch glatt an den Film „Brust oder Keule“ mit Ludwig von Funes erinnert. Dagegen müssen wir sofort einschreiten... Cesare Borgia [beschwichtigend, seine Stimme ist aus dem Funktelefon zu hören]: Aber Chef, wollen wir denn nicht zuerst einmal abwarten, wie dieser neue Lieferdienst auf die Dauer so bei der Kundschaft ankommt? Vielleicht ist ja ein Einschreiten gar nicht nötig. Machiavelli [empört, er spricht in sein Funktelefon]: Nichts da! Schließlich schreibe ich im Fürsten nicht ohne Grund: „Was man von ferne kommen sieht, dem ist leicht abzuhelfen; wenn man aber wartet, bis das Übel da ist, so kommt die Arznei zu spät, und es geht, wie die Ärzte von der Lungensucht sagen: daß sie zu Anfang leicht zu heilen, aber schwer zu erkennen; wenn sie aber im Anfange verkannt worden, in der Folge leicht zu erkennen und schwer zu heilen sei. Eben so geht es dem Staate. Auch in ihm sind die Übel, die man von fern erkennt, (das vermag aber nur der, welcher Verstand hat) leicht und geschwind geheilt; hat man sie aber so weit anwachsen lassen, daß Jeder sie erkennt, so ist kein Mittel mehr dagegen zu finden. Die Römer also sahen die Verlegenheiten, ehe sie entstanden, von ferne, und ließen sie nicht näher kommen, um einen Krieg für den Augenblick zu vermeiden. Denn sie wußten, daß man einem Kriege nicht so entgeht, wohl aber nur zum Vorteile des Gegners aufschiebt.“ [Welche gemeinen Pläne unser Machiavelli nun mit dem Cesare Borgia gegen die arme A-Mannschaft schmiedet, erfahren wir nicht mehr. Wohl aber sehen wir, daß die beiden noch eine ganze Weile miteinander telefonieren, während unsere Szene zu unseren fünf Schildmaiden überleitet. Diese schlendern gelangweilt über das Schlachtfeld und werden dabei von einem weißen Kaninchen begleitet. Plötzlich springt aus einem Busch ein grün angemalter Muskelprotz.]“

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