Anthropology : Human Skull Shapes / Different Human Races (race is a reality and is basic science!)

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Im Jahre 1468 ging unser großer deutscher Erfinder Johannes Gutenberg heim. Geboren wurde er wohl um 1400 in Mainz. Der Sohn eines Patriziers lebte von 1434 bis 1444 in Straßburg und kehrte anschließend in seine Vaterstadt zurück. Dort waren seine Arbeiten so weit fortgeschritten, daß er um 1450 mit dem Drucken von Büchern beginnen konnte. Die Wichtigkeit seiner Erfindung für Wissenschaft und Kultur kann man nicht hoch genug anschlagen. Ja selbst die Staatskunst geriet in deren Bann. Denn nun war es möglich Flugschriften in großer Zahl herzustellen, welche beispielsweise nicht wenig zur Beförderung von Luthers Reformation dienten. Vor der Erfindung unseres Gutenbergs mußten die Bücher mühsam von Hand abgeschrieben werden, wobei sich immer wieder allerlei Fehler einschlichen. Nur reiche Adlige und Bürger, Klöster und Universitäten verfügten daher über eine umfangreiche Büchersammlung. Dank unserem Gutenberg konnten sich aber schon sehr bald einfache Privatleute Büchersammlungen anlegen, die früher unbezahlbar gewesen sind. Und mag heute auch die EDV das Wissen einfacher speichern und schneller vermitteln als ein Buch, so ist es doch dringend angeraten, daß man alle wichtigen Schriften nach wie vor in gedruckter Form als Bücher besitzt. Denn ein längerer Stromausfall und alles elektronisch gespeicherte Wissen ist verloren. Während Papier und Tinte auf einer sehr viel niedrigeren Technologiestufe hergestellt werden können und sich Gutenbergs Bücherpresse sehr viel leichter nachbauen läßt wie dies bei den Halbleiterbauteilen der heutigen Zeit der Fall ist... Der geschätzte Kollege Karl Schaab hat mit „Die Geschichte der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johann Gensfleisch genannt Gutenberg zu Mainz“ ein dreibändiges Werk über unseren Erfinder vorgelegt, aus dem ich die Würdigung unseres Gutenbergs vortragen möchte: https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11093555_00005.html „Gutenberg! von der Gottheit bestimmt die Menschheit vor einem zweiten Rückfalle zu retten, Schöpfer der göttlichen Kunst, der größten aller Erfindungen. Wem ergreift nicht dieser Name sein ganzes Gefühl? Die Weltgeschichte hat ihn mit goldenen Buchstaben in ihr Heiligtum eingeschrieben, und so stehet er im Tempel der Unsterblichkeit. Gutenberg war der Welt ein großes Geschenk; in seinem Erscheinen liegt das Beginnen der ganzen Macht unserer jetzigen Zivilisation; der große Bund aller Völker der Welt war damit geschlossen. Alle denkende Menschen wurden, wie Herder sagt: eine gesamte sichtbare Kirche, worin die Presse das Wort ersetzt. Gutenbergs Hand leitete die Menschheit aus den Regionen der Finsternis in die des Lichtes und erschuf eine neue Periode in ihrer Bildungsgeschichte. Innigst durchdrungen von der Allmacht des Werks, verfolgte der große Mann mit einem heroischen Mut und unerschütterlichen Standhaftigkeit die sublime Idee, auf die sich sein Geist geworfen und erprobte in seinen Anstrengungen, zur Erreichung seines hohen Zweckes, bei großen Entbehrungen, Schwierigkeiten und zahllosen Widerwärtigkeiten, eine ausdauernde Kraft, immer still-kämpfend gegen das Schicksal seines mühsamen Lebens, in inniger Liebe zu seinem erhabenen Werke: Fest stand er im Selbstvertrauen, in der Kenntnis des Werts seiner Erfindung, unerschütterlich in dem Glauben an die Ausführbarkeit des Gedachten und der großen Ahnung, welche Früchte es der ganzen Welt bringen werde. Seine Kraftanstrengung stand mit dem erzielten Nutzen im Gleichgewicht. Gutenbergs Erfindung gehört nicht zu den vielen, die wir dem Zufall oder der Not verdanken. Sein Schöpfergeist rief sie ins Leben. Die große Idee war ein Ausfluß des Göttlichen aus dem Menschlichen. Gutenbergs persönlicher Charakter schloß viele edle und schöne Eigenschaften in sich. Genialisch war seine Bescheidenheit, verabscheuend jede Prahlsucht, groß seine Uneigennützigkeit und Verachtung von Gewinn. Alle diese Tugenden machten den großen Künstler zum großen Menschen. Die Zukunft ahnend und den unvergänglichen Ruhm, eines Entdeckers der größten aller Erfindungen mehr achtend, als alle Vorteile des Augenblicks, schritt er mit dem sichern Blicke des Genius voran, und selbst dann noch, wo er, dem Ziele seiner Wünsche zueilend, an dem Punkte stand es erreicht zu haben, von seinem eigennützigen und undankbaren Gesellschafter, Fust, um alle Vorteile seiner vieljährigen Arbeit gebracht worden, minderte sich nicht sein Eifer und er wendete Alles auf, um eine andere Druckerei zu Stande zu bringen. Seine ganze Lebenstätigkeit war seiner Erfindung geweihet. Der Gedanke sich zu bereichern lag nicht in seiner Seele; denn bald nach der Zustandbringung einer neuen Druckerei sehen wir ihn sie seinen Verwandten, den Bechtermüntzen zu Eltvill, abtreten. Das Bewußtsein, die erste Idee der göttlichen Erfindung in seiner Seele erzeugt zu haben, die Überzeugung von der Anerkennung einer gerechten Nachwelt, die sich in seinem Geiste fortbewegen sollte, lag lebendig in seiner Phantasie. Welch hochherziges Betragen er in den schwierigsten Lagen seines Lebens und im Unglücke zeigte, wird diese Geschichte lehren. Aber Orten hatte der unglückliche Mann mit dem Neid, der Bosheit und dem Eigennutz zu kämpfen. Für seine Erfindung hatte er sein ganzes Vermögen geopfert, und selbst um die Hoffnung eines Ersatzes brachte ihn der schändliche Undank. Sein Nachruhm würde ihm teuer, und klägliche Armut im Alter sein Los geworden sein, hätte ihn nicht sein Fürst unter seine Hofdiener aufgenommen und so für reinen Unterhalt gesorgt; dadurch allein war er am Abend seines Lebens gegen Mangel gesichert. Selbst diese fürstliche Gunst, die rühmlichste Handlung eines in meinen Augen nicht ruhmwürdigen Fürsten, wurde ihm nicht als ein Lohn seiner Erfindung zu Teil. Gutenberg lebte nur wenige Jahre am Hofe seines Fürsten, da Alter und Mühseligkeiten seine Lebenskraft erschöpft hatten. Obschon die Frucht seiner Erfindung noch bei seinem Leben ihre volle Reife erhalten hatte, so erkannte doch erst die Nachwelt sein hohes Verdienst, das Los vieler anderer großen Männer, deren Unsterblichkeit erst nach ihrem Tode erkannt wurde. Nicht wie Raphael eine Apotheose erlebend, wurde er erst nach seinem Tod die Bewunderung der Welt und jedes Jahrhundert feierte sein Andenken. Das mutmaßliche Jahr seiner Erfindung wurde ein Jubeljahr und wird in Ewigkeit ein solches sein. Das erste Jubelfest wurde im Jahr 1540 am 24. Juni auf Johannis des Täufers Tag in Wittenberg von seinen vier Buchdruckern, Johann Fust, Georg Rauhe, Peter Selze, Michael Lotters, ihren Gesellen und Freunden gefeiert. Sie hatten nach der Angabe des Kölner Chronisten das Jahr 1440 als das der Erfindung angenommen, und den Sommer-Johannistag gewählt, weil er in die schönste Jahreszeit fällt, Gutenbergs Namenstag ist, und das Evangelium dieses Tages - Lucas 1, 13 - spricht, daß der stumme Zacharias am Geburtstage seines Sohnes auf ein Täflein geschrieben und dann gesprochen: er heistet Johannes, welcher Name im Hebräischen mit wohltätig gleichbedeutend ist und zu passenden Lobreden auf Gutenbergs Erfindung benutzt werden konnte...“

72 views · Feb 7th
167 views · Feb 7th

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Im Jahre 1468 ging unser großer deutscher Erfinder Johannes Gutenberg heim. Geboren wurde er wohl um 1400 in Mainz. Der Sohn eines Patriziers lebte von 1434 bis 1444 in Straßburg und kehrte anschließend in seine Vaterstadt zurück. Dort waren seine Arbeiten so weit fortgeschritten, daß er um 1450 mit dem Drucken von Büchern beginnen konnte. Die Wichtigkeit seiner Erfindung für Wissenschaft und Kultur kann man nicht hoch genug anschlagen. Ja selbst die Staatskunst geriet in deren Bann. Denn nun war es möglich Flugschriften in großer Zahl herzustellen, welche beispielsweise nicht wenig zur Beförderung von Luthers Reformation dienten. Vor der Erfindung unseres Gutenbergs mußten die Bücher mühsam von Hand abgeschrieben werden, wobei sich immer wieder allerlei Fehler einschlichen. Nur reiche Adlige und Bürger, Klöster und Universitäten verfügten daher über eine umfangreiche Büchersammlung. Dank unserem Gutenberg konnten sich aber schon sehr bald einfache Privatleute Büchersammlungen anlegen, die früher unbezahlbar gewesen sind. Und mag heute auch die EDV das Wissen einfacher speichern und schneller vermitteln als ein Buch, so ist es doch dringend angeraten, daß man alle wichtigen Schriften nach wie vor in gedruckter Form als Bücher besitzt. Denn ein längerer Stromausfall und alles elektronisch gespeicherte Wissen ist verloren. Während Papier und Tinte auf einer sehr viel niedrigeren Technologiestufe hergestellt werden können und sich Gutenbergs Bücherpresse sehr viel leichter nachbauen läßt wie dies bei den Halbleiterbauteilen der heutigen Zeit der Fall ist... Der geschätzte Kollege Karl Schaab hat mit „Die Geschichte der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johann Gensfleisch genannt Gutenberg zu Mainz“ ein dreibändiges Werk über unseren Erfinder vorgelegt, aus dem ich die Würdigung unseres Gutenbergs vortragen möchte: https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11093555_00005.html „Gutenberg! von der Gottheit bestimmt die Menschheit vor einem zweiten Rückfalle zu retten, Schöpfer der göttlichen Kunst, der größten aller Erfindungen. Wem ergreift nicht dieser Name sein ganzes Gefühl? Die Weltgeschichte hat ihn mit goldenen Buchstaben in ihr Heiligtum eingeschrieben, und so stehet er im Tempel der Unsterblichkeit. Gutenberg war der Welt ein großes Geschenk; in seinem Erscheinen liegt das Beginnen der ganzen Macht unserer jetzigen Zivilisation; der große Bund aller Völker der Welt war damit geschlossen. Alle denkende Menschen wurden, wie Herder sagt: eine gesamte sichtbare Kirche, worin die Presse das Wort ersetzt. Gutenbergs Hand leitete die Menschheit aus den Regionen der Finsternis in die des Lichtes und erschuf eine neue Periode in ihrer Bildungsgeschichte. Innigst durchdrungen von der Allmacht des Werks, verfolgte der große Mann mit einem heroischen Mut und unerschütterlichen Standhaftigkeit die sublime Idee, auf die sich sein Geist geworfen und erprobte in seinen Anstrengungen, zur Erreichung seines hohen Zweckes, bei großen Entbehrungen, Schwierigkeiten und zahllosen Widerwärtigkeiten, eine ausdauernde Kraft, immer still-kämpfend gegen das Schicksal seines mühsamen Lebens, in inniger Liebe zu seinem erhabenen Werke: Fest stand er im Selbstvertrauen, in der Kenntnis des Werts seiner Erfindung, unerschütterlich in dem Glauben an die Ausführbarkeit des Gedachten und der großen Ahnung, welche Früchte es der ganzen Welt bringen werde. Seine Kraftanstrengung stand mit dem erzielten Nutzen im Gleichgewicht. Gutenbergs Erfindung gehört nicht zu den vielen, die wir dem Zufall oder der Not verdanken. Sein Schöpfergeist rief sie ins Leben. Die große Idee war ein Ausfluß des Göttlichen aus dem Menschlichen. Gutenbergs persönlicher Charakter schloß viele edle und schöne Eigenschaften in sich. Genialisch war seine Bescheidenheit, verabscheuend jede Prahlsucht, groß seine Uneigennützigkeit und Verachtung von Gewinn. Alle diese Tugenden machten den großen Künstler zum großen Menschen. Die Zukunft ahnend und den unvergänglichen Ruhm, eines Entdeckers der größten aller Erfindungen mehr achtend, als alle Vorteile des Augenblicks, schritt er mit dem sichern Blicke des Genius voran, und selbst dann noch, wo er, dem Ziele seiner Wünsche zueilend, an dem Punkte stand es erreicht zu haben, von seinem eigennützigen und undankbaren Gesellschafter, Fust, um alle Vorteile seiner vieljährigen Arbeit gebracht worden, minderte sich nicht sein Eifer und er wendete Alles auf, um eine andere Druckerei zu Stande zu bringen. Seine ganze Lebenstätigkeit war seiner Erfindung geweihet. Der Gedanke sich zu bereichern lag nicht in seiner Seele; denn bald nach der Zustandbringung einer neuen Druckerei sehen wir ihn sie seinen Verwandten, den Bechtermüntzen zu Eltvill, abtreten. Das Bewußtsein, die erste Idee der göttlichen Erfindung in seiner Seele erzeugt zu haben, die Überzeugung von der Anerkennung einer gerechten Nachwelt, die sich in seinem Geiste fortbewegen sollte, lag lebendig in seiner Phantasie. Welch hochherziges Betragen er in den schwierigsten Lagen seines Lebens und im Unglücke zeigte, wird diese Geschichte lehren. Aber Orten hatte der unglückliche Mann mit dem Neid, der Bosheit und dem Eigennutz zu kämpfen. Für seine Erfindung hatte er sein ganzes Vermögen geopfert, und selbst um die Hoffnung eines Ersatzes brachte ihn der schändliche Undank. Sein Nachruhm würde ihm teuer, und klägliche Armut im Alter sein Los geworden sein, hätte ihn nicht sein Fürst unter seine Hofdiener aufgenommen und so für reinen Unterhalt gesorgt; dadurch allein war er am Abend seines Lebens gegen Mangel gesichert. Selbst diese fürstliche Gunst, die rühmlichste Handlung eines in meinen Augen nicht ruhmwürdigen Fürsten, wurde ihm nicht als ein Lohn seiner Erfindung zu Teil. Gutenberg lebte nur wenige Jahre am Hofe seines Fürsten, da Alter und Mühseligkeiten seine Lebenskraft erschöpft hatten. Obschon die Frucht seiner Erfindung noch bei seinem Leben ihre volle Reife erhalten hatte, so erkannte doch erst die Nachwelt sein hohes Verdienst, das Los vieler anderer großen Männer, deren Unsterblichkeit erst nach ihrem Tode erkannt wurde. Nicht wie Raphael eine Apotheose erlebend, wurde er erst nach seinem Tod die Bewunderung der Welt und jedes Jahrhundert feierte sein Andenken. Das mutmaßliche Jahr seiner Erfindung wurde ein Jubeljahr und wird in Ewigkeit ein solches sein. Das erste Jubelfest wurde im Jahr 1540 am 24. Juni auf Johannis des Täufers Tag in Wittenberg von seinen vier Buchdruckern, Johann Fust, Georg Rauhe, Peter Selze, Michael Lotters, ihren Gesellen und Freunden gefeiert. Sie hatten nach der Angabe des Kölner Chronisten das Jahr 1440 als das der Erfindung angenommen, und den Sommer-Johannistag gewählt, weil er in die schönste Jahreszeit fällt, Gutenbergs Namenstag ist, und das Evangelium dieses Tages - Lucas 1, 13 - spricht, daß der stumme Zacharias am Geburtstage seines Sohnes auf ein Täflein geschrieben und dann gesprochen: er heistet Johannes, welcher Name im Hebräischen mit wohltätig gleichbedeutend ist und zu passenden Lobreden auf Gutenbergs Erfindung benutzt werden konnte...“

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