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Ein großer deutscher Sieg war die Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk in der Tat. In dieser hat unser Fedor von Bock 1941 mit seinen Mitstreitern Heinz Guderian, Hermann Hoth, Erich Hoepner, Günther von Kluge und vielen vielen mehr nämlich 73 Divisionen und 7 Panzerverbände der Russen zerstört und dabei 663,000 Gefangene gemacht und 1200 Panzer sowie 5400 Geschütze zerstört oder erbeutet. Wie unsere altdeutschen Panzerhelden das damals gemacht haben, können wir dem Schlachtbericht von unserem Panzerheinz Guderian entnehmen. In dem ich nun etwas weiterlese, zur Feier des Tages: https://archive.org/details/heinz-guderian-erinnerungen-eines-soldaten-1960 „Unser Angriff traf den Feind überraschend. Besonders das XXIV. Panzerkorps kam gut vorwärts, bis in die Höhe von Chinel. Das XXXXVII. Panzerkorps nahm Shurawka und drang weiter nach Nordosten vor. Ich begab mich am 30. September früh nach Gluchow, wo wir unseren neuen Gefechtsstand einrichteten. Von dort wies ich General Kempf auf die Notwendigkeit hin, bald Kräfte zum Schutz der Ostflanke des XXIV. Panzerkorps im Räume um Putiwl bereitzuhalten. Kempf meldete seinerseits, daß die Russen in den Kämpfen bei Schtepowka zwei Bataillone des Infanterieregiment CXIX überrascht und ihnen die Fahrzeuge abgenommen hätten. Es hatte sich um einen Angriff mit schweren Panzern gehandelt. Das war ein unangenehmer Verlust. Teile der IX. Panzerdivision mußten nochmals kehrtmachen, um die Lage wieder herzustellen. General Freiherr von Geyr meldete, daß die Stuka wegen schlechten Wetters nicht hätten starten können. Er vermutete im übrigen, nur feindliche Nachhuten vor sich zu haben, während General Lemelsen von völliger Überraschung des Gegners berichtete. Der Heeresgruppe wurde gemeldet, daß das Herausziehen des Infanterieregiment „Großdeutschland“ sich hinauszögere, weil das Korps Kempf von starkem Feind angegriffen werde und die Anfänge des Höheren Kommandos XXXIV erst am 1. 10. abends zu seiner Ablösung zur Verfügung stünden. Bis zum Eintreffen der Masse der Infanteriedivisionen würde es noch weitere vier Tage dauern. Die Bevölkerung von Gluchow bat uns um die Erlaubnis, ihr Gotteshaus wieder benutzen zu dürfen. Wir gaben es gerne frei. Am 1. Oktober nahm das XXIV. Panzerkorps Sewsk. Der Durchbruch durch die feindliche Front war gelungen. Die Vorwärtsbewegung wurde nachdrücklich fortgesetzt, soweit der Brennstoff reichte. Ich fuhr von Gluchow über Essman nach Sewsk zur IV. Panzerdivision. Längs der Vormarschstraße lagen zerschossene Russenfahrzeuge aller Art, ein Beweis, daß der Gegner durch unseren Angriff überrascht wurde. Auf einem Windmühlenhügel in der Nähe der Marschstraße sah ich die Generale Freiherr von Geyr und Freiherr von Langermann. Wesentliche Teile der IV. Panzerdivision hatten Sewsk bereits erreicht. Das Gelände zeigte die Spuren heftigen Kampfes. Tote und verwundete Russen waren zu sehen, und auf dem kurzen Wege von der Straße bis zur Windmühle machte ich mit meiner Begleitung 14 unverwundete Russen, die sich im hohen Grase verborgen gehalten hatten, zu Gefangenen, darunter einen Offizier, der noch einen Fernsprechanschluß nach Sewsk bediente. Vier Kilometer nördlich Sewsk, das bereits in unserer Hand war, traf ich Oberst Eberbach, den tapferen Führer der Panzerbrigade der IV. Panzerdivision. Er bejahte meine Frage, ob er den Vormarsch noch bis Dmitrowsk fortsetzen könne. Infolgedessen ordnete ich die weitere Verfolgung an, obwohl mir die Generale vorher irrtümlich berichtet hatten, daß sie aus Brennstoffmangel den Vormarsch einstellen müßten. Während der Besprechung mit Eberbach fielen mehrfach russische Bomben auf die Vormarschstraße und nach Sewsk hinein. Ich fuhr dann noch bis zu den vordersten Teilen der siegreichen Panzer und dankte den Männern unter Major von Jungenfeldt für ihr tapferes Verhalten. Auf dem Rückweg teilte ich dem Kommandierenden General meinen Befehl zur Fortsetzung des Vormarsches mit. Die Angriffsspitze des XXIV. Panzerkorps legte an diesem Tage 130 Kilometer zurück! Die Vorausabteilungen unseres rechten Nachbarn, der VI. Armee, trafen bei Gadjatsch ein, weitere waren auf Mirgorod im Vorgehen, um die Lücke zwischen uns und der XVII. Armee zu schließen. Am 2. Oktober wurde der Angriff mit Wucht fortgesetzt. Ein vollendeter Durchbruch wurde erzielt und die 13. russische Armee nach Nordosten zurückgeworfen. Ich besuchte die X. motorisierte Infanteriedivision und das zu ihr gehörige Infanterieregiment XLI unter Oberst Traut. Erfreulich geringe Verluste in diesen Tagen I Aber wenn man nach dem Gesamtverlust seit Beginn der Bewegungen fragte, kamen doch ernste Ziffern heraus. Die Truppe hatte einigen Ersatz erhalten, aber dieser brachte zwar den guten Willen, jedoch nicht die Kampferfahrung und Härte der alten Leute mit. Die IV. Panzerdivision nahm Kromy und erreichte damit die feste Straße nach Orel. Die gesamte Heeresgruppe „Mitte“ befand sich seit dem Morgen dieses Tages in erfolgreichem Angriff, der durch gutes Wetter begünstigt wurde. Unser linker Nachbar, die II. Armee, durchbrach die Südost - Desna - Stellung gegen zähen Widerstand. Am 3. Oktober erreichte die IV. Panzerdivision Orel. Damit hatten wir auf der festen Straße Fuß gefaßt und einen wichtigen Eisenbahn- und Straßenknotenpunkt gewonnen, der unsere Basis für die weiteren Unternehmungen werden sollte. Die Eroberung der Stadt vollzog sich so überraschend für den Gegner, daß die elektrischen Bahnen noch fuhren, als unsere Panzer eindrangen. Die von den Russen offenbar sorgsam vorbereitete industrielle Räumung konnte nicht durchgeführt werden. Zwischen den Fabriken und dem Bahnhof lagen allerwärts die Maschinen und Kisten mit Werkzeugen und Rohstoffen an den Straßen. Das XXXXVII. Panzer-Korps erhielt die Richtung auf Brjansk. Die VI. Armee rechts von uns wurde mit ihrem rechten Flügel auf Charkow, mit dem linken über Sumy und Bjelgorod angesetzt. Dies war für die Sicherung unserer rechten Flanke bedeutungsvoll. Die Panzergruppe IV hatte den Feind durchbrochen und ging auf Mosalsk - Spass Djemjenskoje vor, um die westlich Wjasma stehenden Feindkräfte zu umfassen. Die Panzergruppe III gewann einen Brückenkopf über den oberen Dniepr bei Cholm. Der 4. Oktober brachte den vorderen Teilen des XXIV. Panzer-Korps die Einnahme von Moin an der Straße nach Tula. Die III. und XVIII. Panzerdivision gingen auf Karatschew vor. Die XVII. Panzerdivision bildete einen Brückenkopf über die Nerussa und gewann damit die Möglichkeit weiteren Vorgehens nach Norden. Unser linker Nachbar überschritt die Bolwa. Die Bahnlinie Suchinitschi - Jelnja wurde erreicht. Die Panzergruppe III nahm Bjeloi. Im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe machten sich die ersten Partisanen bemerkbar. Da ich am nächsten Tage das XXXXVII. Panzerkorps besuchen wollte, sandte ich meine Fahrzeugstaffel voraus nach Dmitrowsk, wo sie mich auf dem Storchlandeplatz erwarten sollte. Auf diese Weise sparte ich die lange Fahrt auf den schlechten Wegen und traf am 5. Oktober, 10.30 Uhr, bei General Lemelsen ein. Die XVIII. Panzerdivision wurde über die Straße Orel - Brjansk nach Norden angesetzt, während die XVII. Panzerdivision den Auftrag erhielt, sich durch Handstreich in den Besitz von Brjansk zu setzen. Von Lemelsens Gefechtsstand Lobanowo flog ich im Storch zum Generalkommando XXIV. Panzerkorps nach Dmitrowsk. General Freiherr von Geyr klagte über die schlechte Betriebsstofflage, von deren Regelung allerdings der weitere Verlauf der Bewegungen entscheidend beeinflußt wurde. Erbeutet hatten wir leider nur wenig. Aber da der Flugplatz Orel in unsere Hand gefallen war, richtete ich an den Befehlshaber der Luftflotte II die dringende Bitte, uns dorthin auf dem Luftwege die notwendige Versorgung von 500 Kubikmetern zuzuführen. Von der regen Tätigkeit der russischen Luftwaffe erhielt ich übrigens an diesem Tage ein eindrucksvolles Bild. Unmittelbar nach meiner Landung auf dem Flugplatz Sewsk, auf dem gerade etwa 20 deutsche Jäger eingefallen waren, erfolgte ein russischer Bombenangriff, dem bald darauf ein weiterer auf den Korpsgefechtsstand folgte, so daß uns die Fensterscheiben um die Ohren flogen. Ich begab mich sodann auf die Vormarschstraße der III. Panzerdivision. Auch hier erlebten wir eine Reihe russischer Bombenabwürfe durch Ketten von 3-6 Flugzeugen, allerdings aus großer Höhe und daher einigermaßen unwirksam. Für den 6. Oktober wurde uns durch die Luftflotte eine Verstärkung an Jägern zugesagt, so daß wir auf eine Besserung der Lage rechnen konnten. An diesem Tage erhielt die Panzergruppe II die Bezeichnung „II. Panzerarmee“. Die XXV. motorisierte Infanteriedivision wurde nach Sewsk zur Verfügung der Armee heranbefohlen. Das XXXXVIII. Panzerkorps nahm Rylsk, das XXIV. erweiterte seinen Brückenkopf über die Susha nördlich Orel, das XXXXVII. nahm Karatschew. Unser rechter Nachbar hoffte am 6. 10. die Linie unserer Sicherungen am Psiol zu erreichen. Links von uns gingen XXXXIII. und XIII. Armeekorps auf Suchinitschi vor. Juchnow fiel in deutsche Hand.“ Panzerschlachten müssen mit Panzerliedern gefeiert werden und so gibt es von der „Schwarz ist unser Panzer“ zu hören (und Met muß dazu auch geschlürft werden): https://www.youtube.com/watch?v=Rk0vH4ZNJ-k „Schwarz ist unser Panzer Froh das junge Herz Stählern unsere Waffen Sind aus deutschem Erz Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein Und fahrn wir dann in Stellung Geht der Kampf dann los Rufen wir Hurra Hurra Zum Gegenstoß Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein Und ist der Kampf zu Ende Ist der Krieg dann aus Kehren deutsche Panzermänner Siegreich nach Haus Drum Kameraden Hört die Parole Und schreibt sie tief ins junge Herz hinein, Nur immer vorwärts, Gas gegeben, Das Leben will gewonnen sein“

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