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Unser großer deutscher Dichter Emanuel Geibel wurde am heutigen Tag im Jahre 1815 in Lübeck geboren. Der Sohn eines Predigers und einer Kaufmannstochter studierte in Bonn Theologie, Philosophie und Philologie, entschied sich dann aber für ein Leben als freischaffender Dichter. Er fand im Bayernherzog Ludwig und in den Preußenkönigen Gönner und war daher nicht von Geldsorgen geplagt. Seine Gedichte widmen sich vielfach vaterländischen Gegenstände. Seine Gedichte hat er in „Zeitstimmen“, „Ein Ruf von der Trave“, „Zwölf Sonette für Schleswig-Holstein“, „Juniuslieder“, „Die Loreley“, „König Sigurds Brautfahrt“, „Die Goldgräber“, „Heroldsrufe“ oder „Spätherbstblätter“ veröffentlicht und mit „König Roderich“, „Meister Andrea“, „Brunhild“ und „Sophonisbe“ auch ein paar Bühnenwerke geschrieben. Viele der Werke unseres Emanuel Geibels sind im Netz zu finden und so lasse ich keine Ausreden gelten. Mit ihren Werken müssen unsere deutschen Dichter nämlich gefeiert werden! Ich suche mir das Gedicht über unseren Heldendichter Theodor Körner von den Werken unseres Geburtstagskindes aus: http://www.zeno.org/Literatur/M/Geibel,+Emanuel/Gedichte „Als wider Frankreichs räuberischen Geier Das Weidwerk anhub durch die deutschen Lande, Da schoß, die Seelen zu geweihtem Brande Entzündend, Blitz auf Blitz aus deiner Leier. Zum Schwerte stürmtest du in zorn'ger Feier Dein Volk empor aus tatenloser Schande, Und selbst voran im schwarzen Jagdgewande Die Eisenbraut erkorst du dir als Freier. So sangst und rangst du, unsre Not zu sühnen, Und wardst in beidem gleich getreu erfunden, Dein Lied besiegelnd durch den Tod der Kühnen. Drum, wenn manch edler Kranz im Flug der Stunden Dahinwelkt, wird noch frisch der deine grünen, Betaut mit Opferblut aus heil'gen Wunden.“

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